Endlich steht es fest: Das neue „Sailer Moon“-Musical (kurz: „Sera Myu“) wird vom 15. bis 23. Oktober im AiiA 2.5 Theater in Tokio, am 29. und 30. Oktober in Fukuoka und vom 4. bis 6. November in Osaka gezeigt.

Die Cast

Das sind sie also, die neuen Kriegerinnen für Liebe und Gerechtigkeit: Die sechste Mondprinzessin wird Hotaru Nomoto im kommenden „Sailor Moon“-Musical verkörpern. In der Rolle von Ami Mizuno / Sailor Mercury werden wir Hikari Kuroki kennenlernen. Karen Kobayashi übernimmt Rei Hino / Sailor Mars, Kaede die starke Makoto Kino / Sailor Jupiter und als Göttin der Liebe, Minako Aino / Sailor Venus, tritt Rimo Hasegawa auf den Plan.

Damit zeigen die neuen Sera Myus, die in 2013 ihre Rückkehr feierten, nachdem die ersten 31 Stücke von 1993 bis 2005 liefen, einmal mehr, dass sie ein Händchen für Mercury- und Jupiterdarstellerinnen haben, denn die beiden wirken wirklich nicht nur von ihrer Größe her sehr authentisch. Jetzt ist nur noch zu hoffen, dass sie auch stimmlich einiges drauf haben.

Zu diesem Zeitpunkt ist außerdem davon auszugehen, dass die Darstellerinnen der Outer-Senshi zurückkehren werden, darunter auch Karin Takahashi als Hotaru Tomoe / Sailor Saturn, die erst letztes Wochenende im Musical „Jitsu wa Watashi wa“ auf der Bühne stand. Publikumsmagnet Yuuga Yamato als Mamoru Chiba / Tuxedo Mask ist bereits bestätigt. Mit ziemlicher Sicherheit wird auch die „Dream Arc“, also der vierte Handlungsbogen des „Sailor Moon“-Mangas, in das Musical integriert, da sich die neuen Sera Myus stark an die Mangavorlage halten (ironische Zungen möchten behaupten: Wahnsinn, das hatten wir ja in zwanzig Jahren „Sailor Moon“ noch nie, dass immer wieder dieselbe Geschichte erzählt wird!). Zu diesem Zeitpunkt ist das allerdings noch nicht bestätigt, ebenso wenig wie der Vorverkaufsstart.

Übrigens: Noch bis Juni kann man die „Sailor Moon“-Ausstellung in Tokio besuchen. Neben vielen Raritäten werden dort auch zum Beispiel die Talismane aus den alten Sera Myus ausgestellt, also beispielsweise auch das Space Sword, das Nao Takagi einst wirbelte, und den Deep Aqua Mirror, den Yuuka Asami in Händen hielt.

Beitragsbild: KULTURPOEBEL/Lennart Schaffert

 

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Simone Bauer
„She wanted Mary Poppins and I took her to King Lear“ – (The Wombats)

Lieblings-Musical(s): „Hairspray“, „Grease“, „Elisabeth“ (in der Takarazuka-Revue-Variante)
Lieblings-Komponist: Benny Andersson und Björn Ulvaeus
Lieblings-Texter: Nao Takagi (für ihre Rede in „Last Dracul Jokyoku“)
Musical-Fan seit: „Cats“ (Hamburg)
An Musicals fasziniert mich: Wenn unzählige begabte TänzerInnen völlig synchron in atemberaubenden Kostümen eine beeindruckende Choreographie tanzen - da schlägt mein Joachim-Llambi-Herz höher!