Wer es nicht geschafft hat, von 5. Januar bis 14. Februar „Hana Yori Dango – The Musical“ in Tokio, Nagoya, Fukuoka oder Osaka zu sehen, darf sich jetzt über die DVD freuen.

Die Erfolgsgeschichte des Mangas „Hana Yori Dango“ von Yoko Kamio ist beeindruckend – neben einem Anime und zwei Staffeln einer taiwanesischen Serie („Meteor Garden“) wurden sowohl ein Drama für den koreanischen Markt („Boys Over Flowers“) sowie zwei Staffeln und ein Film für den japanischen Markt produziert. Beide sind ungeschlagene Publikumslieblinge. Speziell, weil im J-Drama „Hana Yori Dango“ Jun Matsumoto der Superstar-Band Arashi mitspielte.

Im Vordergrund stehen die „F4“ – „Flowers 4“ – vier reiche Jungs, denen die Privatschule quasi gehört. An dieser ist Tsukushi Makino wie ein Fremdkörper, denn sie hat keine reichen Eltern – ihre Familie und sie selbst haben sich den Schulplatz hart erarbeitet. Daher ist ihnen ein Dorn in Auge, wie sich speziell Tsukasa Domyoji anderen Mitschülern gegenüber verhält. Rui Hanazawa hingegen gefällt ihr äußerst gut.

Im Musical werden Gruppentänze der Schüler mit Breakdance-Battles gebrochen und die Ausstattung der Eliteschule passend übernommen – bis hin zu Tsukushis Versteck auf der Feuertreppe. Während die schrägen Frisuren und Kleidungsstile der Jungs in den verschiedenen Versionen stets übernommen wurden, kleidete man die Tsukushi nun, im Gegensatz zum J-Drama, in einen beigen Schuluniform-Blazer.

Seit 2002 stand Ririka Kato in 22 verschiedenen Produktionen auf der Bühne. Kein Wunder also, dass sie in der Rolle der störrischen Tsukushi mit gefühlvollen Soloballaden überzeugen konnte.

In den fünfundzwanzig Vorstellungen spielte Yuya Matsushita, den man vor allem aus den „Black Butler“-Musicals seit 2009 kennt. In diesem Shortrun sehen wir auch J-Drama-Darsteller Jin Shirasu. Mit dabei ist natürlich ebenfalls die reiche Erbin Todou Shizuka, gespielt von SKE48-Mitglied Nao Furuhata.

„Hana Yori Dango – The Musical“

Regie: Yumi Suzuki
Drehbuch: Go Aoki
Musik: Akimitsu Honma

Beitragsbild: KULTURPOEBEL/Lennart Schaffert