70 Jahre nach der Uraufführung am Broadway kommt das Musical „Allegro“ von Richard Rogers (Musik) und Oscar Hammerstein II (Buch) nach Europa und wird ab dem 5. August im Southwark Playhouse in London zu sehen sein. Nun wurde endlich auch die Cast bekannt gegeben.

Katie Bernstein („Mrs Henderson Presents“, „Urinetown“) wird Emily West spielen. Mit ihr stehen Emily Bull („Sunset Boulevard“) als Jennie Brinker, David Delve („Grand Hotel“) als Ned Brinker, Julia J. Nagle („Dirty Dancing“) als Marjorie Taylor, Dylan Turner („Beautiful“) als Charlie Townsend und Susan Travers („State Fair“) als Grandma Taylor, Gary Tushaw („Sunset Boulevard“) als Joseph Taylor Jr. und Steve Watts als Dr Taylor auf der Bühne.

Das Ensemble besteht aus Cassandra McCowan, Matthew McDonald, Louise Olley, Benjamin Purkiss, Jacqueline Tate, Samuel Thomas, Leah West und Matthew Woodyatt.

Das Musical

In „Allegro“ geht es um eine kleine Stadt im mittleren Westen der USA, in der 1905 die Frau eines Doktors einen kleinen Jungen zur Welt bringt – Joseph Taylor Jr. Das Musical begleitet den Jungen über vier Dekaden seines Lebens: Von der Kindheit, über die College-Zeit, die Heirat bis hin zu seiner eigenen Medizin-Karriere wird das komplette Leben von Joseph Taylor Jr. mit all seinen Facetten beleuchtet. In „Allegro“ geht es besonders um den Sinn des Lebens, den Wert von Familie und Liebe und darum, dass Geld nicht alles und die Heimat dort ist, wo das Herz ist.

Nach der Uraufführung wurde das Musical mit gemischten Meinungen konfrontiert. Die Kritiker empfanden die Geschichte als „zu moralisch“ angehaucht, sodass die Broadway-Spielzeit nach nur neun Monaten endete. Danach ging das Musical für kurze Zeit auf Tour durch die USA und fand seinen Weg als professionelle Inszenierung, bis jetzt, gar nicht erst nach Europa. Trotz allem gewann es drei Donaldson Awards: Best Lyrics, Best Score, Best Book of a Musical.

Mehr Informationen gibt es unter http://southwarkplayhouse.co.uk/show/allegro/

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Beitragsbild: © KULTURPOEBEL/Lennart Schaffert

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Marina Pundt
"After silence, that which comes nearest to expressing the inexpressible is music." - (Aldous Huxley)

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