Nicht nur im Kino stehen High-School-Geschichten wie „The Breakfast Club“, „Mean Girls“ oder „The Perks of Being a Wallflower“ beim Publikum schon seit Jahrzehnten hoch im Kurs. Auch auf der Musicalbühne ist die High School ein immer wieder gern gesehener Schauplatz und hat in der Vergangenheit viele spannende und innovative Werke hervorgebracht. Eine Liste der zehn besten High-School-Musicals haben wir hier für euch zusammengestellt.  

In diesem Ranking geht es ausschließlich um Musicals, die ursprünglich im Theater entstanden sind. Nicht berücksichtigt wurden also Shows wie „Fame“, „Footlose“ oder „Cry-Baby“, von denen es zwar Bühnenversionen gibt, die allerdings von bekannten Musikfilmen adaptiert wurden. Ein weiteres Kriterium ist, dass alle Musicals in der High School (oder einem europäischen Pendant) spielen und Teenager als Protagonisten haben – was somit auch Stücke wie „Matilda“ (Grundschule), „13“ (Middle School) oder „Legally Blonde“ (College) ausschließt.

Wie immer findet ihr am Ende des Artikels eine Spotify-Playlist mit ein bis zwei Anspieltipps pro Musical, um einen ersten musikalischen Eindruck von den aufgelisteten Shows zu bekommen.


10. Bring It On

© Craig Schwartz

„Bring It On“ ist das, was entsteht, wenn sich die kreativen Köpfe hinter „Next to Normal“ (Tom Kitt) und „Hamilton“ (Lin-Manuel Miranda) zusammentun, um gemeinsam ein Musical zu schreiben. Basierend auf einem Comedy-Film mit Kirsten Dunst geht es in diesem Stück um zwei konkurrierende High Schools, die bei einem Cheerleader-Wettkampf aufeinandertreffen. Die energiegeladenen Akrobatik-Einlagen brachten „Bring It On“ 2013 eine Tony-Nominierung für die beste Choreografie ein und außerdem schrieb das Musical als erste Broadway-Show mit einem jugendlichen Transgender-Charakter Theatergeschichte.

Der moderne Score bewegt sich zwischen Hip-Hop, Pop und R&B. Vor allem das Finale „I Got You“ fängt mit Anspielungen auf Pokémon, Harry Potter und Brangelina perfekt das Zeitgefühl der Popkultur des frühen 21. Jahrhunderts ein. Damit hat „Bring It On“ zwar nicht das Zeug zum zeitlosen Klassiker, wird in ein paar Jahrzehnten aber sicher rückblickend einen interessanten Blick auf die Teenager-Erfahrung der „Millennial“-Generation liefern.

Anspieltipp: „Enjoy the Trip“


9. Calvin Berger

© Kevin Sprague

„Calvin Berger“ ist eine moderne High-School-Adaption des klassischen „Cyrano de Bergerac“-Stoffes, bei der nur vier Darsteller auf der Bühne stehen. Musik, Buch und Liedtexte stammen alle aus der Feder von Barry Wyner, der selbst High-School-Lehrer ist – also muss er ja bestens wissen, wovon er redet. Kurz vor seinem großen Durchbruch in „Next to Normal“ stand übrigens Aaron Tveit (auf dem Bild links) bei einer New Yorker Produktion von „Calvin Berger“ auf der Bühne.

Verglichen zu den meisten anderen Musicals auf dieser Liste ist „Calvin Berger“ wirklich harmlos. (Ich stelle gerade fest, dass in jedem der Musicals auf den ersten fünf Plätzen mindestens eine Person stirbt. Und da sage nochmal einer, die Schule sei ein Zuckerschlecken.) Wem also bei all dem Drama zur Abwechslung mal der Sinn nach einer liebenswerten, unschuldigen kleinen Show steht, der wird mit „Calvin Berger“ bestimmt seine Freude haben.

Anspieltipp:Graduation Day“


8. Zombie Prom

© Zwink Photography

Wenn ihr anhand des Titels denkt, dass es sich bei „Zombie Prom“ einfach um einen Riesenhaufen albernen Trash handelt … dann liegt ihr damit genau richtig. Der rebellische Teenager Jonny Warner nimmt sich im Kernkraftwerk neben dem Schulgelände das Leben, nachdem seine Freundin Toffee Schluss gemacht hat. Drei Wochen später kehrt er als Zombie zurück an die Enrico Fermi High. Er will Toffee nämlich um jeden Preis zum kurz bevorstehenden Abschlussball begleiten und lässt sich dabei von einer Kleinigkeit wie dem Tod nicht aufhalten. Seiner Lehrerin mit dem subtilen Namen Mrs. Strict gefällt das allerdings gar nicht – schließlich verstoßen Zombies ausdrücklich gegen die Schulordnung …

Eine abendfüllende Spielfilm-Adaption des Musicals von John Dempsey und Dana P. Rowe („The Witches of Eastwick“) ist zurzeit in Arbeit. Bereits 2006 entstand ein wirklich sehenswerter 30-minütiger Kurzfilm von „Zombie Prom“ mit „Drag Race“-RuPaul als Mrs. Strict. Wer auf schräge Shows wie „Bat Boy“ oder „Der kleine Horrorladen“ steht, sollte auch in „Zombie Prom“ unbedingt mal reinhören!

Anspieltipp: „How Can I Say Goodbye?“


7. Hairspray

© Liz Lauren

Zwar ist „Hairspray“ größtenteils außerhalb des Schulgeländes angesiedelt, aber trotzdem spielen genug Szenen in der Patterson Park High School, dass sich das Musical dennoch für unsere Liste qualifiziert. Schließlich ist es beim Nachsitzen – wo Tracy Turnblad gelandet ist, weil ihre monumentale Haarpracht den Mitschülern die Sicht versperrte –  dass sie Seaweed und seine Freunde trifft. Von ihnen lernt sie ein paar heiße neue Tanzschritte, welche sie später bis ins Fernsehen bringen und zu einer der spaßigsten (und buntesten!) Finalnummern der Musicalgeschichte führen.

Vielleicht liegt es an dem Sixties-Setting und der im besten Sinne altmodischen Musik, dass sich „Hairspray“ bereits bei seiner Uraufführung 2002 unmittelbar wie ein Klassiker anfühlte. Seitdem wurde das Musical zweimal verfilmt (einmal fürs Kino und einmal live fürs Fernsehen) und zog zahlreiche internationale Produktionen nach sich. Eine starke Gute-Laune-Show, bei der das Gesamtpaket einfach stimmt!

Anspieltipp: „You Can’t Stop the Beat“


6. Grease

© Raphael Stoetzel

Natürlich darf „Grease“ bei einer Aufzählung der besten High-School-Musicals nicht fehlen – der Klassiker schlechthin. Nicht nur der Kultfilm mit John Travolta und Olivia Newton-John wird auch fast vierzig Jahre später noch regelmäßig im Fernsehen ausgestrahlt und lockt die Zuschauer in Scharen zu Sing-along-Events in Kinos auf der ganzen Welt. Auch das Musical ist nach wie vor eines der meistgespielten Stücke überhaupt und gilt immer noch als Garant für ausverkaufte Theatersäle.

Es stimmt, dass „Grease“ heute in vielen Aspekten ein problematisches Geschlechterbild vermittelt, das nicht mehr zeitgemäß ist. (Was, er liebt dich nicht so, wie du bist? Kein Problem! Verändere dich, um cool genug für ihn zu werden!) Aber wenn man sich die Charaktere und ihre Ideale nicht gerade zum Vorbild nimmt, kann man das Musical immer noch für seine flotten und eingängigen Lieder genießen. Die reißen das Publikum schon seit drei Generationen zum Mitsingen- und tanzen mit und werden sicherlich auch in Zukunft noch viele Zuschauer mit dem „Grease“-Fieber anstecken.

Anspieltipp: „There Are Worse Things I Could Do“


5. Bare

© Chad Batka

In „Bare“ geht es um zwei Jungen, die sich auf einem katholischen Internat ineinander verlieben, aber ihre Beziehung in dem konservativen Umfeld geheim halten müssen. Während Peter keine Lust mehr auf das Versteckspiel hat, steht Jason unter Druck, „ein richtiger Mann“ zu sein und geht eine Scheinbeziehung mit einer Mitschülerin ein. Von dem Musical gibt es mittlerweile zwei verschiedene Fassungen – „Bare: A Pop Opera“ (2000) und „Bare: The Musical“ (2012). Ich finde, dass jede der Inkarnationen gute Elemente enthält, die ideale Version des Musicals wäre für mich eine Mischung aus beiden.

Während meiner Schulzeit hatte ich eine Phase, in der ich „Bare“ wirklich obsessiv gehört habe. Heute erscheint mir das Stück teilweise zu bedrückend und tragisch. Das Coming-out ist in dieser Geschichte mit großem Schmerz und panischen Ängsten verbunden – was sicherlich auch heute für viele Jugendliche der Fall ist, gerade in konservativen und streng religiösen Kreisen wie in diesem Musical. Aber „Bare“ entstand um die Jahrtausendwende und damit einige Jahre vor der riesigen LGBTQ-Bewegung, die bereits zu einem starken öffentlichen Umdenken geführt hat. Wichtig ist das Musical dadurch natürlich immer noch, aber vielleicht nicht mehr ganz so repräsentativ wie zu seiner Uraufführung. Wenn ich heute „Pilgrim’s Hands“ höre, berührt mich das aber immer noch mehr als fast jeder andere Musicalsong dieser Welt. Vielleicht wird das Musical irgendwann ein Stück Zeitgeschichte sein, das der (hoffentlich toleranteren) Welt von Morgen einen Einblick in die Schwierigkeiten gibt, mit denen queere Teenager einmal zu kämpfen hatten.

Anspieltipps: „Role of a Lifetime“, „Are You There?“


4. Spring Awakening

© Paul Kolnik

Basierend auf Frank Wedekinds deutschem Drama „Frühlings Erwachen“ aus dem späten 19. Jahrhundert spielt „Spring Awakening“ zwar als einziges Musical dieser Liste nicht an einer amerikanischen High School – da es aber ein durch und durch amerikanisches Musical ist, das die klassische Geschichte mit zeitgenössischer Rock-Pop-Musik und moderner Jugendsprache erzählt, fühlt es sich in vielerlei Hinsicht dennoch wie ein High-School-Musical an. In „Frühlings Erwachen“ geht es um eine Gruppe Jugendlicher, die mit all ihren Fragen zur eigenen Sexualität von den Erwachsenen vollkommen im Stich gelassen werden. Das Stück war seiner Zeit damals weit voraus und zeichnet, wie das Musical beweist, ein immer noch zeitgemäßes Portrait von einer hilflosen Generation, die von der heuchlerischen Moral ihrer Gesellschaft ins Verderben gezogen wurde.

Während die Musik also wie schon erwähnt ins 21. Jahrhundert transportiert wurde, benötigte die Geschichte überhaupt kein Update, um für das heutige Publikum relevant zu sein. Vollkommen losgelöst von den Konventionen des Genres schlug das Musical mit seinen befreienden Liedtexten wie „The Bitch of Living“ oder „Totally Fucked“ am Broadway ein wie eine Bombe. Dort kam es 2006 scheinbar genau zum richtigen Zeitpunkt zur Uraufführung und entwickelte sich schnell zum Soundtrack einer neuen Generation von Theatergängern. Auch in Deutschland ist „Spring Awakening“ schon lange kein Geheimtipp mehr und ist definitiv das beste High-School-Musical, das gar keines ist!

Anspieltipps: „All That’s Known“, „Touch Me“


3. Dear Evan Hansen

© Matthew Murphy

Seit seiner Veröffentlichung vor zwei Monaten läuft das Cast-Album von „Dear Evan Hansen“ bei mir in Dauerschleife. Evan Hansen schreibt Briefe an sich selbst, da ihm das bei seiner sozialen Angststörung helfen soll. Es fällt ihm schwer, Freunde zu finden – an seiner Schule ist er ein Außenseiter. Das ändert sich schlagartig, als sich sein Mitschüler Connor das Leben nimmt und Evan durch ein Missverständnis plötzlich als unfreiwilliger Held in den Mittelpunkt des Geschehens rückt. Dabei ist das Musical, vielleicht mehr als jedes andere in dieser Liste, vollkommen am Zahn der Zeit und beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, welche Folgen die virale Verbreitung von Nachrichten (und vor allem „fake news“) in sozialen Medien haben kann.

Lieder wie „Waving Through a Window“ hätten mir während meiner Teenager-Zeit sicher geholfen, mich durch die Schulflure zu navigieren. Aber auch heute kann ich aus der Musik noch viel für mich herausziehen. In Benj Pasek und Justin Paul – dem pfiffigen Songwriter-Duo hinter dem Musical, das für seine Liedtexte zu „La La Land“ gerade seinen ersten Oscar gewonnen hat – sehe ich schon seit „Dogfight“ die Zukunft des amerikanischen Musicals. Die beiden haben einen zeitgenössischen Broadway-Stil entwickelt, der gleichzeitig theatral und radiotauglich ist. Die CD von „Dear Evan Hansen“ hat ein wahnsinniges Suchtpotenzial, was nicht zuletzt Ben Platts authentischer Interpretation der Titelfigur zu verdanken ist. Das Musical gilt als großer Favorit im diesjährigen Tony-Rennen und kann vor allem musikalisch überzeugen!

Anspieltipps: „Waving Through a Window“, „If I Could Tell Her“, „For Forever“


2. Carrie

© Tristram Kenton

Die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte von „Carrie“ ist so bizarr und faszinierend, dass sie alleine genug Stoff für einen eigenen Artikel bieten würde. (Vielleicht ein guter Kandidat für ein zukünftiges Musical des Monats? Herausforderung angenommen!) Die Broadway-Premiere 1988 war eine solche Katastrophe, dass das Publikum mit Gelächter und Buhrufen reagierte. Zeitzeugen berichten, dass sie nicht ihren Augen trauen konnten, was da auf der Bühne für ein verwirrendes Chaos passierte. Das Musical wurde nach fünf Vorstellungen abgesetzt, ging als damals größter Flop aller Zeiten in die Broadwaygeschichte ein und zog sogar ein Buch mit dem Titel „Not Since Carrie: Forty Years of Broadway Musical Flops“ nach sich. Viele der Beteiligten von „Carrie“ distanzierten sich von dem Projekt und zwanzig Jahre lang schien es ein regelrechtes Aufführungsverbot zu geben. In der Zeit wurde „Carrie“ nirgendwo auf der Welt gespielt.

Doch wer zuletzt lacht, lacht am besten. 2011 geschah ein kleines Wunder und „Carrie“ kehrte in einer vollkommen überarbeiteten Fassung zurück. Von dem unfreiwillig komischen Trash war nichts mehr übrig – die Hälfte der Songs wurde gestrichen, die andere Hälfte wurde umgetextet und neu arrangiert, neue Lieder kamen dazu. Aus dem legendären Flop war ein packendes, relevantes, zeitgemäßes Teenager-Drama geworden. Die Horror-Elemente aus dem ursprünglichen Roman von Stephen King traten in den Hintergrund und machten Platz für eine intime Geschichte über Mobbing und Gruppenzwang. „In“ ist eine meiner liebsten Musical-Eröffnungsnummern und überhaupt hat sich diese Neufassung von „Carrie“ in den letzten Jahren zu einem meiner absoluten Lieblings-Musicals entwickelt. Von dieser Version entstand 2012 ein Cast-Album, in das es sich unbedingt reinzuhören lohnt!

Anspieltipps: „In“, „A Night We’ll Never Forget“


1. Heathers

© Chad Batka

Für mich bestand von Anfang an kein Zweifel daran, dass „Heathers“ in diesem Ranking auf dem ersten Platz landen muss. Noch bevor es die Ashleys in „Disneys Große Pause“ oder die Plastics in „Mean Girls“ gab, machten die Heathers in dem gleichnamigen Spielfilm mit Winona Ryder von 1988 die Schulhöfe unsicher. Die Bühnen-Adaption hatte 2014 ihre Off-Broadway-Premiere und man kann hier wirklich von einem der absoluten Ausnahmefälle sprechen, in dem offenbar jeder Fan des Films das Musical mindestens genauso sehr zu lieben scheint. Dieses fängt den Geist der Leinwandvorlage bestens ein und auch alle kultigen Zitate („Well, fuck me gently with a chainsaw“) haben den Sprung auf die Bühne geschafft. In „Heathers“ ist die High School ein vollkommen gnadenloses Schlachtfeld – und wer an der Nahrungskette ganz oben stehen will, geht zur Not eben buchstäblich über Leichen …

Was „Heathers“ für mich von allen anderen High-School-Musicals dieser Liste abhebt: Einerseits hat die Show einen absolut tabulosen Humor, der sich ganz nah an der Grenze zum Geschmacklosen bewegt. Da gibt es Textzeilen wie „Sorry, but I really had to wake you … see, I decided I must ride you till I break you“ und zwei rattige Football-Spieler singen davon, wie blau ihre „balls“ vor lauter Druck sind. Aber im nächsten Moment kommen Songs wie „Seventeen“ oder  „Lifeboat“, die einen einfach aufrichtig berühren und emotional abholen. Überhaupt – mir fällt spontan kein anderer Musical-Score der letzten zehn Jahre ein, der eine so hohe Ohrwurmdichte hat wie „Heathers“. Bereits beim ersten Hören bleiben zahlreiche Lieder hängen und mehr als einmal wird man überrascht sein, auf was für unerwartete Weise einem einige davon in der zweiten Hälfte als Reprise ein zweites Mal begegnen. „Heathers“ ist eine der seltenen Shows, die von vorne bis hinten einfach absolut perfekt ist und damit landet sie bei uns verdient auf dem ersten Platz!

Anspieltipps: „Fight for Me“, „Dead Girl Walking“


Folge Niklas auf seinem Musical-Blog www.theaterdistrikt.net

Beitragsbild: © Matthew Murphy

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Niklas Wagner

“Nothing takes you inside the soul of a human being like a musical does.” – Lisa Kron

Lieblings-Musical(s): „Fun Home“, „Parade“, „Next to Normal“ und „Titanic“
Lieblings-Komponist: Jeanine Tesori & Jason Robert Brown
Lieblings-Texter: Stephen Sondheim
Musical-Fan seit: „Elisabeth” in Stuttgart 2006
An Musicals fasziniert mich: … dass kein Stoff für die Musicalbühne zu ungeeignet ist. Ein Musical über Attentate auf US-Präsidenten? Na klar! Ein Musical über eine manisch-depressive Frau und ihre fast normale Familie? Unbedingt! Ein Musical über eine lesbische Comiczeichnerin und den Selbstmord ihres schwulen Vaters? COUNT ME IN!