Am letzten Tag des Pride-Monats Juni kam es gestern zu einem längst überfälligen Meilenstein – in Deutschland wurde endlich die Ehe für alle freigegeben. Zur Feier des gestrigen Tages schauen wir zurück auf 15 Musicals der letzten Jahrzehnte, die mit ihrer Repräsentation von LGBTQ+-Charakteren Geschichte schrieben.

Diese Liste stellt kein Ranking dar, sondern wirft in chronologischer Reihenfolge einen Blick in die Vergangenheit. Selbstverständlich ist diese Aufzählung auch keineswegs komplett, sondern bietet nur eine kleine Auswahl der mutigen und bewegenden Stücke, die (nicht nur am Broadway) Vielfalt und Liebe feiern.

Ähnlich wie es in Hollywood lange Zeit einen strikten Produktions-Code gab, der die Zensur von expliziter LGBT-Repräsentation vorschrieb, waren queere Charaktere auch am Broadway für einen großen Teil des 20. Jahrhunderts quasi unsichtbar. Nicht nur auf der Kinoleinwand, auch auf der Musicalbühne fand man in diesen Zeiten viele Wege, Anspielungen in den Subtext einfließen zu lassen und Figuren implizit als schwul, lesbisch oder bisexuell zu codieren. Eine sehr schöne Übersicht der Geschichte von queerer Repräsentation am Broadway gibt es in der dreiteiligen Video-Essay-Reihe „Musical Theatre is SO Gay!“ von Musical Theatre Mash auf Youtube.

Die Broadway-Community galt schon immer als offen und fortschrittlich in der Zelebration von Vielfalt. Vor allem die früheren der hier genannten Stücke waren zum Zeitpunkt ihrer Uraufführung revolutionär und trauten sich, Themen zu behandeln, die in anderen Medien überhaupt keine Repräsentation fanden.


La Cage aux Folles (1983)

© Jeff Busby

Nach Jahrzehnten, in denen Homosexualität sich am Broadway höchstens in kryptischen Metaphern innerhalb der Gesangstexte fand, stand in „La Cage aux Folles“ (in Deutschland oft unter dem Titel „Ein Käfig voller Narren“ gespielt) erstmals in einem Broadway-Musical ein schwules Paar im Mittelpunkt.

Angesiedelt in einem Travestie-Nachtclub in St. Tropez beschäftigt sich das Stück mit Gender-Identität und lieferte der Gay-Pride-Bewegung mit dem vielfach gecoverten Hit „I Am What I Am“ eine kraftvolle und häufig gecoverte Hymne.


Kiss of the Spider Woman (1990)

© Jessica Cole

Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Manuel Puig geht es in „Der Kuss der Spinnenfrau“ um zwei Männer in einem südamerikanischen Gefängnis, die sich nach anfänglicher Abneigung anfreunden. Molina entwickelt dabei romantische Gefühle für Valentín und flüchtet sich, um dem grausamen Gefängnis-Alltag zu entkommen, in Fantasien von Filmdiven der 1930er und 1940er Jahre.

Damit erinnert das Musical von Kander und Ebb („Cabaret“, „Chicago“) an den Diven-Kult („Diva Worship“) vieler schwuler Männer innerhalb der Broadway-Szene des letzten Jahrhunderts, die sich mit Idolen wie Ethel Merman, Barbra Streisand und Judy Garland identifizierten, da sie sich nirgendwo direkt repräsentiert sahen.


Falsettos (1992)

© Joan Marcus

Als Verbindung der beiden Einakter „March of the Falsettos“ und „Falsettoland“ geht es in dem Musical von William Finn um das Beziehungsgeflecht von Marvin, der sich von seiner Frau Trina getrennt hat, um mit seinem Liebhaber Whizzer zusammenzuziehen. Hinzu kommen Jason (der gemeinsame Sohn von Marvin und Trina), Psychiater Mendel und das lesbische Nachbarspaar Cordelia und Dr. Charlotte.

Während die erste Hälfte noch viel leichte Unterhaltung bietet, steht der zweite Akt (der 1981 spielt) im Schatten der frühen Aids-Krise und schlägt plötzlich sehr ernste Töne an. Letztes Jahr kam es zu einem erfolgreichen Broadway-Revival mit Christian Borle und Andrew Rannells, das von PBS gefilmt wurde und diesen Herbst im Zuge der „Live from Lincoln Center“-Reihe ausgestrahlt werden soll.


Rent (1996)

© Matt Crockett

In unserer Musical des Monats-Reihe bezeichnete Nadine „Rent“ als Befreiungsschlag für das gesamte Musical-Genre. Nicht nur musikalisch ebnete es den Weg für viele zeitgenössische Werke wie „Spring Awakening“ oder „Next to Normal“. In dem letzten Werk von Komponist Jonathan Larson, der tragischerweise am Morgen der ersten Off-Broadway-Preview im Alter von 35 Jahren starb, geht es um 365 Tage im Leben eines Freundeskreises junger Künstler, die im New Yorker East Village leben und unter anderem mit Existenzsorgen und Aids kämpfen müssen.

Für die Repräsentation von LGBT-Charakteren war „Rent“ zum Zeitpunkt seiner Broadway-Premiere bahnbrechend – es gab die Dragqueen Angel, den schwulen Collins und das lesbische Paar Maureen und Joanne. „La Vie Bohème“ wurde schnell zur Hymne für freie Liebe, „Will I?“ thematisiert authentisch die Angst vor Krankheit und Stigmatisierung und „Seasons of Love“ hat sich schon längst zu einem Lied für die Ewigkeit entwickelt. Ohne „Rent“ sähe der Broadway heute vielleicht ganz anders aus.


Hedwig and the Angry Inch (1998)

© Joan Marcus

In dem Rock-Musical geht es um die „weltweit ignorierte Chanteuse“ Hedwig, die als Hansel Schmidt in Ost-Berlin geboren wurde und nach einer missglückten Geschlechtsumwandlung, von der noch ein „angry inch“ zwischen ihren Beinen übrig blieb, mit der schrägen Glam-Rock-Band „Hedwig and the Angry Inch“ durch Nordamerika tourt. 2001 wurde das Musical mit John Cameron Mitchell, der die Rolle bei der Off-Broadway-Premiere kreierte und bei der Leinwandadaption selbst Regie führte, verfilmt.

Im kürzlichen Broadway-Revival setzten sich unter anderem Stars wie Neil Patrick Harris, Michael C. Hall und Darren Criss die blonde Hedwig-Perücke auf. Dass die Gender-Linien in „Hedwig“ vollkommen verwischen und festgefahrene Geschlechterkonventionen aufgelöst werden, zeichnet sich auch darin ab, dass Hedwigs Ehemann Yitzhak von einer Frau gespielt wird. Ab 22. September 2017 wird „Hedwig and the Angry Inch“ in der Brotfabrik Frankfurt zu sehen sein – weitere Informationen zu der Produktion gibt es hier.


Bare (2000)

© Chad Batka

„Bare“ war im Frühjahr bereits in unserem Ranking der besten High-School-Musicals vertreten. Peter und Jason gehen auf ein katholisches Internat in den Vereinigten Staaten und führen eine heimliche Beziehung, haben aber Angst vor einem Outing, da ihr konservatives Umfeld stark von Homophobie geprägt ist.

2012 wurde das Stück, das bei seiner Uraufführung als „Pop Opera“ bezeichnet wurde, unter dem Titel „bare the musical“ einem Update unterzogen, das die Geschichte ins aktuelle Social-Media-Zeitalter transportierte. Beide Versionen des Stückes sind insgesamt sehr düster und thematisieren die Angst vor dem Coming-out mit viel Tragik, bieten aber einen mitreißenden modernen Pop-Rock-Score mit starken Songs wie „Role of a Lifetime“, „Best Kept Secret“ oder „Are You There?“.


A Man of No Importance (2002)

© Robert Workman

Dieses Musical aus der Feder von Lynn Ahrens und Stephen Flaherty („Anastasia“, „Rocky“, „Ragtime“) ist hierzulande leider sehr unbekannt – dabei verfügt es über einen wunderschönen Score mit irischen Einflüssen, der viel mehr Fans verdient. Basierend auf dem Film „Ein Mann ohne Bedeutung“ spielt das Stück 1964 in Dublin und erzählt die Geschichte des Busschaffners Alfie Byrne, der eine Laienschauspielgruppe leitet und sich schwer damit tut, seine eigene Sexualität zu akzeptieren.

Er ist heimlich in den jüngeren Busfahrer Robbie verliebt, fürchtet sich aber vor einem Outing, da die Gemeinde sehr streng christlich und konservativ eingestellt ist. Es lohnt sich unbedingt, in das Off-Broadway-Album von 2002 mit Steven Pasquale und dem kürzlich verstorbenen Roger Rees reinzuhören – nicht zuletzt für das wunderschöne Solo „Streets of Dublin“.


Yank! (2005)

© Anthony Robling

Mit einem üppigen Score, der an klassische amerikanische Musicals der 1940er Jahre erinnert, geht es in „Yank!“ um zwei junge US-Soldaten – den schüchternen Stu, der für das Kriegsmagazin „Yank Magazine“ schreibt und den maskulinen Mitch – die sich vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs ineinander verlieben. Der Fund eines alten Tagebuchs im San Francisco der Gegenwart lässt die Liebesgeschichte der beiden wieder auferstehen.

Passenderweise trägt das Musical den Untertitel: „Einige Geschichten schaffen es nicht in unsere Geschichtsbücher.“ Die europäische Erstaufführung von „Yank!“ fand Anfang diesen Jahres im renommierten Hope Mill Theatre in Manchester statt und wird im Sommer für einige Wochen im Londoner Charing Cross Theatre zu sehen sein.


The Color Purple (2005)

© Matthew Murphy

Das Musical basiert auf dem Briefroman „Die Farbe Lila“ von Alice Walker und erzählt die Geschichte von Celie, einer bisexuellen Afroamerikanerin, die in den Zeiten nach der großen Wirtschaftskrise ein hartes Leben in den Südstaaten führt. Aus der Freundschaft zur Jazzsängerin Shug Avery entwickeln sich bald romantische Gefühle, die von beiden in dem wunderschönen Duett „What About Love?“ besungen werden.

Zwar tritt die Affäre der beiden Frauen in der zweiten Hälfte wieder in den Hintergrund, dennoch wird sie sexuell und emotional wesentlich expliziter thematisiert als in dem Spielfilm von Steven Spielberg. In dem Broadway-Revival von 2015 lieferte Cynthia Erivo eine der packendsten Bühnenperformances der letzten Jahre und wurde für ihre warmherzige Darbietung mit einem Tony Award ausgezeichnet.


Priscilla, Queen of the Desert (2006)

© Joan Marcus

In dem Musical (basierend auf dem australischen Film „Priscilla – Königin der Wüste“) geht es um zwei Dragqueens und eine Transfrau, die mit ihrem Bus namens Priscilla durch das australische Outback reisen und dabei einer Vielzahl schräger Charaktere begegnen. Die bunte Tragikomödie – vom Sunday Express als beste Feel-Good-Show seit „Mamma Mia!“ bezeichnet – verwendet zahlreiche bekannte Pop-Songs wie „I Will Survive“ und „Girls Just Wanna Have Fun“.

Nach seiner Uraufführung in Sydney war das schrille Disco-Musical bisher unter anderem in London und am Broadway zu sehen. Unter der Regie von Gil Mehmert wird „Priscilla“ nun im Dezember seine deutsche Erstaufführung im Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz feiern.


It Shoulda Been You (2011)

© Joan Marcus

Auf den ersten Blick wirkt „It Shoulda Been You“ wie eine traditionelle heteronormative Hochzeitskomödie von der Art, wie es sie schon hundertmal gegeben hat. Die komplette erste Hälfte über könnte man das auch tatsächlich meinen: Nachdem Rebecca und Brian sich das Ja-Wort gegeben haben, soll der Hochzeitsempfang im St. George Hotel gefeiert werden. Alles ist so, wie man das von einer Liebeskomödie erwartet. Es gibt die nörgelnde Schwiegermutter, die genervte Schwester und die Konflikte, wenn sich eine jüdische und eine christliche Familie vereinigen, alles erzählt mit dem klassischen Sitcom-Humor.

Dann der moderne Plot Twist: Rebeccas Herz schlägt eigentlich für die Trauzeugin Annie und Brian liebt den Trauzeugen Greg. Nach den üblichen Irrungen und Wirrungen kommt es im Finale zu einer schwulen, einer lesbischen und einer heterosexuellen Dreierhochzeit – Happy End für alle. Am Broadway wurde das Musical vor zwei Jahren mit Sierra Boggess und David Burtka als Schein-Ehepärchen aufgeführt und schafft hoffentlich auch bald den Sprung nach Deutschland.


Kinky Boots (2012)

© Matthew Murphy

„Kinky Boots“ basiert auf wahren Begebenheiten und orientiert sich an dem gleichnamigen Film, der in Deutschland den Untertitel „Man(n) trägt Stiefel“ hat: In Nordengland erbt Charlie Price die Schuhfabrik seines verstorbenen Vaters, die kurz vor dem Bankrott steht. Um das Familienunternehmen zu retten, entschließt er sich mit Unterstützung der Dragqueen Lola dazu, eine Marktnische zu füllen und Stiefel speziell für Travestiekünstler, Dragqueens und Crossdresser herzustellen. Dabei stoßen die beiden zunächst auf Widerstand einiger Mitarbeiter, schaffen es aber im Laufe des Abends, Vorurteile abzubauen und zelebrieren im großen Finale Vielfalt und Lebensfreude.

Das Gute-Laune-Musical trägt eine starke Botschaft mit sich. Der eingängige Pop-Score stammt von Cyndi Lauper, das Buch von Harvey Fierstein. In London und New York ist die Show ein großer Erfolg – Ende diesen Jahres findet nun im Hamburger Operettenhaus die deutsche Erstaufführung statt. Ich wünsche dieser Produktion einen großen Erfolg, bin mir aber jetzt schon sicher, dass sie mit der Reeperbahn das perfekte Zuhause gefunden hat!


Fun Home (2013)

© Joan Marcus

Kein anderes Musical hat mich bisher so tief berührt wie „Fun Home“ von Jeanine Tesori und Lisa Kron. Es basiert auf dem großartigen autobiografischen Comic der lesbischen Cartoonkünstlerin Alison Bechdel, in dem sie ihre Kindheit im ländlichen Pennsylvania und den Selbstmord ihres schwulen Vaters verarbeitet. Das Musical erzählt die Geschichte ähnlich wie die Comicvorlage nicht linear, sondern in fragmentierten Erinnerungen. Dabei wird Alison von drei verschiedenen Darstellerinnen gespielt – als zehnjähriges Mädchen, als 19-jährige Studentin und als 43-jährige Frau, die verzweifelt daran arbeitet, das Buch zu schreiben.

„Fun Home“ schrieb Geschichte als erstes Broadway-Musical mit einer lesbischen Protagonistin und war außerdem das erste komplett von Frauen geschriebene Musical, das mit Tonys für das beste Buch und den besten Score ausgezeichnet wurde. Daneben bekam es noch den Tony für das beste Musical, die beste Regie (Sam Gold) und den besten Hauptdarsteller (Michael Cerveris als innerlich zerrissener Familienvater Bruce). Die emotionale Schlüsselstelle (im wahrsten Sinne des Wortes) ist „Ring of Keys“ – ein unbeschreiblich rührendes Lied, das die kleine Alison singt, nachdem sie zum ersten Mal in ihrem Leben eine maskulin auftretende „Butch“ sieht und plötzlich ein verwirrendes Gefühl von Identifikation in ihr erwacht.


Everybody’s Talking About Jamie (2017)

© Johan Persson

Dieses brandneue britische Coming-of-Age-Musical von Dan Gillespie Sells und Tom MacRae hatte im Februar diesen Jahres seine Weltpremiere im Crucible Theate in Sheffield und wird ab November im Apollo Theatre im West End zu sehen sein. Das Stück basiert auf der BBC-Dokumentation „Jamie: Drag Queen at 16“ aus dem Jahr 2011.

Jamie ist ein offen schwul lebender Teenager aus Yorkshire. Der Karrieretest in der Schule ergibt, dass er Gabelstaplerfahrer werden soll, dabei träumt er eigentlich von einer Zukunft als Dragqueen-Star. Mit einem modernen Pop-Score bietet das Musical eine Mischung aus Humor und Tiefgang. Ob nach der West-End-Premiere auch in London jeder über Jamie reden wird, zeigt sich diesen Winter. Die ersten Ausschnitte aus Sheffield sehen zumindest schon einmal vielversprechend aus.


The View UpStairs (2017)

© Kurt Sneddon

„The View UpStairs“ ist noch ein absoluter Geheimtipp, den man aber unbedingt im Auge behalten sollte. Die UpStairs Bar war in den 1970er Jahren eine lebhafte Schwulenbar in New Orleans, die erneut zum Leben erwacht, als ein junger Modedesigner das leer stehende Gebäude im Jahr 2017 kauft. Nach und nach lernt er die Vergangenheit des Clubs und die vielen verlorenen LGBT-Geschichten, die mit ihm verbunden sind, kennen. Das Musical hatte im März 2017 seine Off-Broadway-Premiere, das Cast-Album wird im Spätsommer bei dem Label Broadway Records erscheinen. Erste vollständige Lieder kann man bereits bei Talks at Google hören und sie machen schon große Lust auf die komplette Aufnahme.

„The View UpStairs“ erzählt ein wichtiges Kapitel in der US-amerikanischen LGBT-Geschichte: Die UpStairs Bar wurde 1973 Opfer eines grausamen Hassverbrechens, bei dem 32 schwule Männer ums Leben kamen. Hier finden sich Parallelen zu dem tragischen Angriff auf den LGBT-Club in Orlando, der letztes Jahr viele von uns tief erschütterte. Aber wie Lin-Manuel Miranda das am Abend nach der Schießerei in seiner leidenschaftlichen Tony-Dankesrede so stark auf den Punkt brachte: „Love is love is love is love is love is love is love is love, cannot be killed or swept aside.“

Vor allem die letzten paar genannten Stücke stimmen mich sehr zuversichtlich, dass wir uns auch in Zukunft noch auf eine Vielzahl mutiger Musicals mit LGBT-Inhalten freuen können. Das ist erst der Anfang. Schließlich beendete auch Lin-Manuel Miranda sein Gedicht mit den Worten: „Now fill the world with music, love and pride.“


Folge Niklas auf seinem Musical-Blog www.theaterdistrikt.net

Beitragsbild: © Bruce Glikas / FilmMagic

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Niklas Wagner

“Nothing takes you inside the soul of a human being like a musical does.” – Lisa Kron

Lieblings-Musical(s): „Fun Home“, „Parade“, „Next to Normal“ und „Titanic“
Lieblings-Komponist: Jeanine Tesori & Jason Robert Brown
Lieblings-Texter: Stephen Sondheim
Musical-Fan seit: „Elisabeth” in Stuttgart 2006
An Musicals fasziniert mich: … dass kein Stoff für die Musicalbühne zu ungeeignet ist. Ein Musical über Attentate auf US-Präsidenten? Na klar! Ein Musical über eine manisch-depressive Frau und ihre fast normale Familie? Unbedingt! Ein Musical über eine lesbische Comiczeichnerin und den Selbstmord ihres schwulen Vaters? COUNT ME IN!