Ein gutes Jahr nachdem „Zzaun! – Das Nachbachschaftsmusical“ am 03.30.2018 an der Staatsoperette uraufgeführt wurde, hebt sich mit „Der Mann mit dem Lachen“ von Frank Nimsgern (Musik), Tilmann von Blomberg (Buch) und Alexander Kuchinka (Liedtexte) am 27.04.2019 erneut zum ersten Mal der Vorgang für ein neues Musical in Dresden. Dazu haben „My fair Lady“ am 26.01.2019 und „Ein Hauch von Venus“ am 22.06.2019 Premiere. Im Repertoire werden u.a. „Candide“, „Die Dreigroschenoper“, „The Black Rider“ und „Zzaun!“ gezeigt.

Victor Hugos historischer Roman „Der Mann mit dem Lachen“ von 1869 handelt vom Waisenjungen Gwynplaine, dessen Gesicht im England des 18. Jahrhunderts zu einem unschönen Dauergrinsen verunstaltet wurde.  Andreas Gergen inszeniert das Auftragswerk der Staatsoperette, Peter Christian Feigel übernimmt die musikalische Leitung. In London spielte 2017/18 eine andere Adaption der Geschichte unter dem Tiltel „The Grinning Man“.

„Ein Hach von Venus“ („One Touch of Venus“) von 1943 ist nach „Viel Lärm um Liebe“ („The Firebrand of Florence“) 2013-15 ein weiteres Stück von Kurt Weill in Dresden. Roman Hinze adaptierte das Stück nach dem Pygmalion-Stoff ins Deutsche, Regie führt Matthias Davids.

„My fair Lady“, den Klassiker um das Blumenmädchen und den Sprachprofessor setzt Sebastian Ritschel in Szene. Die Hauptrollen verkörpern Olivia Delauré als Eliza Dootittle, Markus Günzel als Henry Higgins, Elmar Andree als Alfred P. Dootlittle und Christian Grygas als Oberst Pickering.

Die 1947 gegründete Staatsoperette Dresden zeigt mit seinem festen Ensemble Operetten, Spielopern und Musicals. 2016 zog das Haus von Leuben ins zentralere ehemalige Kraftwerk Mitte. Ende 2017 kam es zu einem Wasserschaden auf der Bühne, der den Spielbetrieb mehrere Monate zum Erliegen brachte. Dortige Deutsche bzw. Deutschsprachige Erstaufführungen waren u.a. „Singin‘ in the Rain“ (1993), „Aspects of Love“ (1997), „Victor /Victoria“ (1998), „The Beautiful Game“ (2003), „Passion“ (2011) und „Catch Me If You Can“ (2015).

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Beitragsbild: © Stephan Floss