In den nächsten Monaten feiern einige Musicals in London Premiere: Nach „Come From Away“ im Phoenix Theatre und „Waitress“ im Adelphi Theatre wurden nun mit „9 to 5“ im Savoy Theatre und der Wiederaufnahme von „Mary Poppins“ im Prince Edward Theatre weitere neue Produktionen bestätigt. Das Dolly-Parton-Musical löst damit „Dreamgirls“ ab, für das Kindermädchen schließt „Aladdin“ am 31.08.2019.

In „9 to 5“ von Dolly Parton (Musik und Liedtexte) und Patricia Resnick (Buch) lehnen sich drei Sekretärinnen gegen ihren sexistischen Chef auf. Das Stück aus dem Jahr 2009 basiert auf dem gleichnamigen Film (1980). Die Hauptrollen übernehmen Amber Davies als Judy, Louise Radknapp als Violet, Natalie McQueen als Dorelee und Brian Conley als Franklin Hart jr. Premiere von Jeff Calhouns Inszenierung ist am 19.02.2019.

„Mary Poppins“ war in diesem Haus bereits von 2004 bis 2008 zu sehen. Das Stück um das ungewöhnliche Kindermädchen basiert auf den Erzählungen von P.L. Travers, die 1964 erfolgreich verfilmt wurden. Nach Stationen in Wien (2014-16) und Stuttgart (2016-18) wird es seit Anfang 2018 in Hamburg gezeigt. Als Mary wird Zizi Strallen zu sehen sein, den Bert gibt Charlie Stemp. Die Premiere wurde für Herbst 2019 angekündigt.

„Strictly Ballroom“ beendet am 27.10.2018 eine Spielzeit von lediglich sechs Monaten im Piccadilly Theatre; ein Nachfolge-Stück wurde noch nicht bekant gegeben. Für „Motown“ am Sheftesbury Theater schließt sich am 20.04.2019 nach mehr als drei Jahren Laufzeit zum letzten Mal der Vorhang, bevor das Theater saniert wird. Vom 02.11.2018 bis 26.01.2019 ist „Hadestown“ am National Theatre (Olivier) zu sehen. Das neue Stück der Singer-Songwriterin Anaïs Mitchell erzählt eine moderne Form der Geschichte um Orpheus und Eurydike. Mit dabei sind u.a. Eva Noblezada und Reeve Carney. Anschließend ist ein Umzug an den Broadway geplant. Die Menier Chocolate Factory zeigt vom 23.11.2018 bis 09.03.2019 „Fiddler on the Roof“, den bei uns als „Anatevka“ bekannten Klassiker. In dieser Inszenierung von Trevor Nunn interpretiert Andy Nyman den jüdischen Milchmann Tevye.