Die Spielzeit 2019/20 am Theater Pforzheim ist stark von Musicals geprägt. Premieren gibt es von Mel Brooks‘ „Frankenstein junior (Young Frankenstein)“, Maury Yestons „Titanic“ und der Uraufführung von Volker M. Planggs „Katharina Kepler“. Dazu werden „Doctor Schiwago“ und „Everyman (Jedermann)“ aus der letzten Spielzeit wiederaufgenommen.

Klaus Seifert inszeniert ab 28.09.2019 „Frankenstein junior (Young Frankenstein)“ von Mel Brooks und Thomas Meehan in der deutschen Fassung von Frank Thannhäuser und Iris Schumacher. Die musikalische Leitung hat Philipp Haag. Das Stück aus dem Jahr 2007 um den Erben des berühmten Professors versteht sich als Parodie auf Horrorfilme in bekannter Brook-Manier. Die deutschsprachige Erstaufführung fand 2013 in Halle (Saale) statt.

Das 1997 uraufgeführte „Titanic“ von Maury Yeston und Peter Stone um das vielleicht bekannteste Schiff der Geschichte gewann fünf Tony Awards am Broadway. Der Luxusliner prallte bei seiner Jungfernfahrt 1912 gegen einen Eisberg und sank. 1512 Menschen starben weil es zu wenig Rettungsboote gab. Das Musical beleuchtet alle drei Klassen und die Besetzung. Die musikalische Leitung der Badischen Philharmomie Pforzheim übernimmt Florian Erdl, für die deutsche Adaption sorgte Wolfgang Adenberg. Premiere ist am 28.03.2020.

Bei „Katharina Kepler“ handelt es sich um ein brandneues Stück, das vom Theater Pforzheim in Auftrag gegeben wurde. Die Musical-Oper von Volker M. Plangg und Hartmut H. Forche handelt vom Astronomen Johannes Kepler, der seiner Mutter Katharina Kepler zur Hilfe eilt, die 1615 als Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden soll. Katharina beteuert ihr Unschuld und durch die Verteidigung ihres Sohnes kommt zu einem der bekanntesten Hexenprozesse. Damit werden ab 16.05.2020 historische Ereignisse sowie Persönlichkeiten Pforzheims und der Region auf die Bühne gebracht.

Dazu wird die von Philipp Moschitz in Szene gesetzte Rock-Oper „Everyman (Jedermann)“ mit Chris Murray und Andy Kuntz im Herbst 2019 sowie „Doktor Schiwago“ in Tobias Maternas Inszenierung mit Kurosch Abbasi, Femke Soetenga und Julian Culemann erneut gespielt.

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