Musical-Film

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    Der Musical-Film hat meist ein Bühnen-Musical vom Broadway oder aus dem Londoner West End zur Vorlage und inszeniert diese mit nur kleinen Abänderungen in Dramaturgie, Lied- bzw. Szenenfolge und Orchestrierung neu.

    Die Hauptrollen werden meist mit Filmstars und Schauspielern und nur selten mit Musicaldarstellern besetzt. Diese kommen eher in Neben- und Ensemblerollen zum Einsatz.
    Diese Besetzungspolitik ist aus ökonomischen Gesichtspunkten verständlich, stößt aber gerade bei Musical-Fans mehr und mehr auf Kritik, da die gesanglichen Leistungen der Film-Darsteller meist weit hinter denen ihrer Bühnen-Pendants zurückbleiben.

    Musical-Verfilmungen erlebten in den 1930er Jahren ihre Blütezeit und Hollywood gelang es, nach dem Börsen-Crash von 1929 viele Broadway-Komponisten samt ihren Werken abzuwerben. In den letzten zehn Jahren erlebten Musical-Filme eine kleine Renaissance und waren sowohl künstlerisch als auch kommerziell bis auf wenige Ausnahmen große Erfolge.

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    Stephan Huber

    „Das Musical sollte alles sein, was es sein möchte. Wer es nicht mag, soll zu Hause bleiben.“ (Oscar Hammerstein II.)

    Lieblings-Musical(s): „Once“, „Memphis“, „Hamilton” und der All-Time-Favorite: „Elisabeth“
    Lieblings-Komponist: Lin-Manuel Miranda
    Lieblings-Texter: Brian Yorkey
    Musical-Fan seit: „Elisabeth” (Essen)
    An Musicals fasziniert mich: Die Einheit von Story, Musik und Tanz. Musicals transportieren das, was Worte nicht mehr ausdrücken können. Ich brauche kein ausladendes Bühnenbild oder riesige Show-Effekte – eine leere Bühne, eine starke Stimme und ein ergreifender Song – DAS ist für mich das pure Musical-Theater.