Was bedeuten Pokalverlegenheiten für die Meisterschaft?

Das Hindernis in der ersten Runde des Bechers wurde sofort gebrochen. Drei Vereine wurden schwer getroffen, für die der peinliche Saisonstart direkte Konsequenzen hat.

In Hertha, Hamburg und Bielefeld ist der Spaß vorbei – obwohl die Dinge jetzt wirklich anfangen.

Die Stimmung im HSV nach dem Pokalring in Dresden (1: 4) ist trotz der wärmeren Septembertage eiskalt. Wenn es eine Sache gibt, die Hamburg zu Beginn seiner Werbesaison verhindern wollte – oder – nichts, dann sind es die negativen Schlagzeilen und der Wirbelwind, den eine solche Verlegenheit mit sich bringt.

HSV und neuer Trainer Thioune unter Druck

Aber vor dem Spiel gegen Düsseldorf ist es wieder soweit: Beim HSV reden viele über einander statt über einander. Coach Daniel Thioune, dessen genau eines, ein schnelles Dilemma, nicht passieren durfte, hat jetzt nicht nur lebende, sondern auch psychologische Baustellen. Jonas Boldt, sein Sportdirektor, hilft ihm und versucht zu moderieren – so gut er kann.

Die Erwartung, dass Sie endlich mit neuer Kraft gegen Fortuna starten können, hat sich zu großer Sorge um einen sofortigen katastrophalen Start entwickelt. Und für die nächsten Wochen einen wirklich schlechten, schweren Rucksack ziehen.

Thiounes Problem: Seine Erfahrung als Trainer in einer großen Liga würde schnell zu einem Problem werden, wenn der Start schief gehen würde. Einen gut positionierten Favoriten in der zweiten Liga in Richtung Aufstieg zu führen, ist ein verdammt guter Job. In Hamburg, wo hohe Erwartungen im Grunde alle Nerven vieler Vorgänger von Thioune alle Nerven gekostet haben, sogar mehr als anderswo. Der Ausflug nach Dresden, Spiel und Ergebnis gleichermaßen, war die schlechteste Premiere. Jetzt muss etwas kommen, das vorbehaltlos “sollte” betont.

Tasse für Hertha GAU

In Hertha ist die Situation anders – und doch vergleichbar. Denn wenn es um den Druck geht, in dieser Saison ein angemessenes Angebot zu haben, ist der Hauptstadtklub den Hamburgern in keiner Weise unterlegen. Jetzt gibt es bei Hertha keine Alternative zum Erfolg.

Das schlechteste 4: 5 in der von Braunschweig geförderten Zweitliga, auch nach einem Elfmeterschießen, ist die GAU für Berlins Top-Investoren. Nicht nur, weil der DFB-Pokal seit dem Finale im Olympiastadion eine ganz besondere Attraktion für den Verein und seine Fans ist. Vor allem, weil der erfahrene Trainer Bruno Labbadia kürzlich betont hat, wie wichtig ein guter Saisonstart ist.

Die Atmosphäre im Büro war geprägt von schlechtem Spiel und vielen Gegentoren, neuer Druck für Hertha in dieser Form ist allgegenwärtig. Eine Niederlage in Bremen (Samstag, 15.30 Uhr) – Hertha würde mit vielen teuren Transfers sofort der erste Riese der Krise werden.

Wird Bielefeld vom Pokalverlust profitieren?

In Bielefeld ist das Drama nicht so groß. Der Newcomer spielte kein schlechtes Spiel gegen die Regionallist Essen, dominierte lange Strecken, schaffte aber kein Tor. Ein schlechtes Ergebnis kann mittelfristig sogar Arminia helfen.

Einerseits ist der Fokus jetzt klar und wieder geschärft: Alle Kräfte, um weiterzumachen. Andererseits wird das Bielefelder Team am Samstag wieder die Rolle wechseln – und kann nur als Ausländer gewinnen, der in Frankfurt (15.30 Uhr) eröffnet wird. Diese Richtung wird Arminia passen, nach der ersten Runde kann es nur diese Saison gewinnen. Keine so schlechte Voraussetzung für ein kleines Wunder. Das Potenzial ist definitiv da.

Und andere unter Druck setzen …

Tobias Holtkamp, ​​der Autor dieses Textes, war Chefredakteur von Sport Bild und Chefredakteur von transfermarkt.de. Heute berät er Sportler und Marken inhaltlich und strategisch. Für SPORT1 schreibt Holtkamp als Kolumnist für die wöchentliche “Bundesliga-Kolumne”.

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