Coronairus: Zweite Welle – Psychologische Tipps zum Umgang mit negativen Emotionen

23. Oktober 2020 – 16:18 Uhr Sehen

Enttäuschung und Depression – aber auch Wut

Jeder wollte es so sehr: es Coronavirus wird im Herbst und Winter so weit zurückgedrängt, dass ein halbwegs normales Leben möglich bleibt. Aber jetzt gehen Kontaktbeschränkungen und andere schmerzhafte Maßnahmen aufgrund der zunehmenden Anzahl von Infektionen in die zweite Runde. Der Geisteszustand bei vielen Menschen: Enttäuschung und Depression – aber auch Wut. Genau das hat die Polizei in letzter Zeit empfunden. Die Psychotherapeutin und Autorin Mirriam Prieß gibt Tipps, wie man jetzt mit diesen negativen Gefühlen umgeht.

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Polizeigewerkschaft: Die Stimmung wird aggressiver

Um das Coronavirus zu schützen, müssen Restaurants in Hamburg zwischen 23:00 und 05:00 Uhr schließen. Die Polizei überprüft die Einhaltung. Nach Angaben der Polizeigewerkschaft wird es zunehmend aggressiv angegriffen.

Um das Coronavirus zu schützen, müssen Restaurants in Hamburg zwischen 23:00 und 05:00 Uhr schließen. Die Polizei überprüft die Einhaltung. Nach Angaben der Polizeigewerkschaft wird es zunehmend aggressiv angegriffen.

© bildallianz, bildallianz / rtn – radio tele nord, rtn, frank bründel

Streitigkeiten über die Einhaltung der Corona regiert Nach Angaben der Polizeigewerkschaften nimmt sie immer mehr zu. ‘Da ist noch einer hohe Akzeptanz für die KoronaregelnWir haben aber auch das Gefühl, dass die Stimmung aggressiver wird – zum Beispiel, wenn wir als Polizei die Maßnahmen anwenden wollen “, sagte der stellvertretende Leiter der Polizeigewerkschaft (GdP), Jörg Radek, die deutsche Presseagentur “Es beginnt mit Beleidigungen, dann gibt es Mobbing, Spucken und Husten. Unsere Kollegen erleben alles in dieser Pandemie.”

Dieses Hin und Her ist sehr stressig für unsere Psyche

Das Spiel war nicht nur so genannt Maskenverweigerer aus. Bürger, die geschützt werden wollen, haben kürzlich ihre Schutzrechte stärker und in einigen Fällen aggressiver gefordert und beispielsweise darauf hingewiesen, dass sie ihr Fehlverhalten maskieren. “Es gibt also immer mehr solcher Missionen”, sagte Radek. Das ist kaum überraschend: Hin und her ist für unsere Psyche sehr stressig, sagt sie Psychotherapeut und Autorin Mirriam Prieß. In einem Interview mit der deutschen Presseagentur erklärt sie, wie man am besten mit der Situation umgeht.

Ein geringer psychischer Widerstand führt zu Angststörungen oder Depressionen

Immer mehr Fälle und mehr Einschränkungen: Die Koronakrise spitzt sich wieder zu. Was macht es mit unserer Psyche? “Für die Psyche Jedes Auf und Ab und jedes Hin und Her ist ein Problem. Je öfter es passiert – von einem Extrem zum nächsten – desto stressiger ist es Psyche“, kennt den psychologischen Prieß.” “Je widerstandsfähiger eine Person ist, desto besser können sie Krisen und existenziellen Bedrohungen gleichberechtigt begegnen und das Beste daraus machen”, betont sie. Aber desto mehr tun sie ElastizitätDas heißt, die psychische Belastbarkeit ist umso größer, je größer die Wahrscheinlichkeit ist, dass er auf Krisen mit anderen reagiert psychosomatische Symptome – bei Angststörungen oder Depressionen, aber auch bei Erschöpfungssyndromen bis hin zu Burnout.

Haben Sie keine Angst, über Ängste zu sprechen

“Resilienz, die innere, psychologische Resilienz, beruht auf einer inneren und äußeren Fähigkeit zum Dialog”, erklärt der Autor. ‘Jeder kann Spannung indem er mit sich selbst im Gespräch bleibt. “Das bedeutet: Kümmern Sie sich aktiv um Ihren Zustand, reagieren Sie rechtzeitig auf Störungen und konsultieren Sie rechtzeitig einen Arzt, wenn Sie körperliche Symptome haben.” Es ist auch wichtig, über Ihren eigenen Stress zu sprechen. Aufenthalt: innerhalb der Familie oder unter Freunden. Wenn Sie das Gefühl haben, dass es keine Erleichterung gibt, sollten Sie auch professionelle therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen “, warnt der Therapeut. Das Problem ist, dass Die Krise wird durch die Tatsache verstärkt, dass sich die Menschen schämen, über die Ängste zu sprechen. Dass sie sich zurückziehen und zurückziehen würden, anstatt Hilfe zu suchen. “Infolgedessen verschlechtern sich die Symptome weiter und die Krise verschärft sich.”

Halten Sie soziale Kontakte aktiv – virtuell oder per Telefonanruf

Treffen mit Freunden sind in Corona-Zeiten manchmal schwierig durchzuführen. Vorausgesetzt, es gibt wieder weitere Einschränkungen: Viele Menschen werden wieder mit dem Problem der Isolation konfrontiert sein. Was würden Sie empfehlen? “Umso wichtiger ist es, soziale Kontakte aktiv zu pflegen. Ob virtuell oder durch regelmäßige Anrufe”, sagt der Psychologe. Insbesondere dort, wo die üblichen Treffpunkte und Aktivitäten nicht mehr zur Verfügung stehen, muss man die Beziehungen im Rahmen der Möglichkeiten gezielt pflegen. Fragen Sie also aktiv: “Wie geht es Ihnen?” Aber machen Sie auch seine Bedürfnisse klar: “Haben Sie ein Ohr? Ich möchte mit Ihnen sprechen.”

Fallout und Unterdrückung machen die Sache nur noch schlimmer

Wie bekommen wir die Käfer Corona im Alltag aus dem Kopf? Kann es versteckt werden? “Ich kann verstehen, was Sie unter Verblassen verstehen. Aber sobald Sie etwas verblassen möchten, verblasst es Sie ständig”, sagt der Therapeut. Sein Ansatz wird die Situation verschärfen und im Land landen Erschöpfung. Es ist wichtig, die Krise gleichberechtigt zu bewältigen und realistisch zu bleiben. “Je mehr ich mich in den Emotionen verliere, desto unkontrollierbarer wird die Situation.”

ÜBER DIE PERSON: Dr. Mirriam Prieß ist Ärztin und Psychotherapeutin. Sie hat mehrere Bücher verfasst und berät Unternehmen zu Themen wie Gesundheitsmanagement und Burnout-Prävention.

Quelle: Datenschutzbehörde

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