Deutschland will Milliarden investieren, um weg vom russischen Gas

Deutschland wird Milliarden investieren, um von russischem Gas wegzukommen Quelle: https://www.kn.lt/ziniasklaidai/8

Freitag, 14.4und Deutschland hat angekündigt, Milliarden von Euro zu investieren, um von russischem Gas wegzukommen. Die Investition von fast drei Milliarden Euro wird in den Erwerb von schwimmenden Importterminals für verflüssigtes Erdgas fließen.

Nach der Ankündigung des Finanzministeriums twitterte Finanzminister Christian Lindner: „Die Abhängigkeit von russischen Energieimporten muss schnell und nachhaltig reduziert werden“, twitterte der Finanzminister.

Nach dem Einmarsch in die Ukraine versuchten Europa und insbesondere Deutschland, ihre Abhängigkeit von russischen Importen zu verringern, wobei sich die meisten dem Import von verflüssigtem Erdgas (LNG) zuwandten. Etwa 20 Länder liefern LNG, das per Schiff transportiert wird, aber es erfordert Terminals, um das Gas abzuladen.

LNG, das hauptsächlich aus Australien, Katar und den Vereinigten Staaten stammt, wird kondensiert und nimmt viel weniger Platz ein als gasförmig.

Das Geld soll in mobile Terminals, sogenannte Floating Storage and Regasification Units (FSRUs), investiert werden, die das von einem Tanker transportierte LNG in Gas umwandeln und in das Pipelinenetz einspeisen.

Russland deckt derzeit rund 45 % des europäischen Bedarfs ab, in Deutschland lag dieser Anteil in den letzten Jahren bei knapp 55 %. Seit Beginn der Invasion ist diese Zahl auf 40 % gesunken. Da Deutschland noch kein Terminal besitzt, setzt es auf teurere Importe aus den Niederlanden, Norwegen und LNG.

Laut deutschen Medien plant die Regierung, in Zusammenarbeit mit privaten Partnern drei bis vier Schiffe anzumieten, die zu diesem Zweck in den Häfen der Nord- oder Ostsee stationiert werden. Diese Einrichtungen sollen bis zum nächsten Winter fertig sein, wobei die Regierung inzwischen Anwohner und Unternehmen auffordert, die Nutzung der Stromquelle zu reduzieren.

Die Bundesregierung, die Milliarden in den Gasausstieg aus Russland investiert, geht davon aus, bis Mitte 2024 auf den Import von russischem Gas verzichten zu können.


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