IMO-Deutschland-Projekt zur Reduzierung der Emissionen aus dem Seeverkehr in Asien

(Mit freundlicher Genehmigung von IMO)

IMO und Deutschland unterzeichnen Vereinbarung zur Entwicklung eines Projekts zur Ermittlung von Möglichkeiten und Lösungen zur Vermeidung und Reduzierung von Verkehrsemissionen.

Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) haben eine Vereinbarung über vorbereitende Maßnahmen zur Entwicklung eines Vorschlagsprojekts zur Reduzierung der Emissionen aus dem Seeverkehr in Ost und Südost unterzeichnet Asiatische Länder. Das Projekt wird von der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) des BMU unterstützt. IMO wird mit den Umweltmanagementpartnerschaften für ostasiatische Meere (PEMSEA) zusammenarbeiten, um das Vorbereitungsprojekt durchzuführen und den vollständigen Projektvorschlag zu entwickeln.

Das Abkommen, das am 1. April 2021 unterzeichnet wurde, ist der erste Schritt in einem ehrgeizigen Asien-Schifffahrtsemissionsprojekt (bekannt als Project Blue Solutions), das asiatischen Ländern im Osten und Südosten helfen soll, Möglichkeiten zur Prävention zu identifizieren und Reduzierung der Verkehrsemissionen. Das einmal genehmigte Großprojekt zielt darauf ab, die Emissionen von Treibhausgasen und anderen Schadstoffen von Schiffen in Häfen und im Verkehr im Hinterland durch Verbesserungen der Energieeffizienz, optimierte Prozesse und innovative Technologien (blaue Lösungen) zu reduzieren.

„Partnerschaften sind unerlässlich, um das globale Problem umweltschädlicher Emissionen anzugehen. Durch die Ermittlung von Möglichkeiten zur Reduzierung der Emissionen aus der Schifffahrt und die Demonstration potenzieller technologischer Lösungen in Zusammenarbeit mit verschiedenen Interessengruppen in der Region wird dieses Projekt den Entwicklungsländern in Asien helfen, sich einer kohlenstoffarmen Zukunft zu nähern. Wir danken Deutschland für diese rechtzeitige Unterstützung und freuen uns darauf, mit Partnerländern und anderen potenziellen Partnern aus dem öffentlichen und privaten Sektor zusammenzuarbeiten, um einen umfassenden Projektvorschlag zu entwickeln und zu entwerfen, den wir Deutschland bis Ende dieses Jahres zur Genehmigung vorlegen möchten Jahr. Sagte Herr Jose Matheickal, Leiter der Abteilung für IMO-Partnerschaften und -Projekte.

Zusammenarbeiten

Diese Vereinbarung, die von Herrn Matheickal und Herrn Philipp Behrens, Abteilungsleiter der Internationalen Klimaschutzinitiative der BMU, unterzeichnet wurde, bestätigt die Zuweisung von 385.697 Euro an Mitteln für die Ausarbeitung eines groß angelegten Projektvorschlags. Dies beinhaltet eine Reihe von Aktivitäten zum Sammeln von Informationen und zur Projektgestaltung, um die Projektziele mit denen der regionalen und nationalen Interessengruppen in Einklang zu bringen. Dazu gehören Planungsworkshops; Konferenzen; Interviews; Identifizierung von Demonstrationsprojekten für Kandidaten, Partnerschaftsdiskussionen sowie dokumentarische Recherche und Bewertung. Alle wichtigen Interessengruppen werden einbezogen, einschließlich Regierungspartner, Schifffahrtsindustrie, Hafenbehörden und -betreiber, Technologieanbieter, Finanzinstitute und Kommunalverwaltungen.

Neben einer vollständigen technischen, finanziellen und wirtschaftlichen Analyse des vorgeschlagenen Projekts werden im Projektvorschlag auch Aspekte des Kapazitätsaufbaus und des Wissensmanagements sowie die Bewertung der grundlegenden Treibhausgasemissionen aufgeführt. Es werden auch Möglichkeiten für Demonstrationspilotprojekte zur Förderung des Potenzials der kohlenstoffarmen Schifffahrt, der Häfen und des Hinterlandverkehrs ermittelt.

Partnerländer

In der Vorbereitungsphase wird die IMO mit den folgenden Zielpartnerländern zusammenarbeiten, um den Projektvorschlag in voller Größe zu entwickeln: China, Indonesien, Malaysia, Philippinen, Thailand und Vietnam. Es können auch Anstrengungen unternommen werden, um den Bedarf an Kapazitätsaufbau in anderen asiatischen Ländern zu ermitteln. Japan, die Republik Korea und Singapur sollten als Wissenspartnerländer eingeladen werden, und ihr Grad an Beteiligung an dem Projekt wird während der Bewertungsphase ermittelt und bestätigt.

Alle Projektkomponenten und Arbeitspakete werden mit geeigneten Initiativen zum Kapazitätsaufbau und zum Wissensaustausch verbunden sein. Das groß angelegte Asia Maritime Emissions Project, das voraussichtlich mit rund 15 Mio. EUR gefördert wird, ist eine von mehreren Initiativen der IMO, die den Entwicklungsländern bei der Umsetzung der ursprünglichen IMO-THG-Strategie helfen sollen.

Nachrichtenartikel über das Meer, 30. April

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