Steuerangriff beim DFB – Untersuchung schwerer Steuerhinterziehung

Steuerangriff auf den deutschen Fußballverband!

Am Mittwoch durchsuchte die Frankfurter Staatsanwaltschaft zusammen mit Beamten der Steuerermittlungsabteilung, der Bundeskriminalpolizei und der Bundespolizei die Geschäftsräume des DFB sowie die Privatwohnungen aktueller und ehemaliger DFB-Beamter.

In einer Presseerklärung der Frankfurter Staatsanwaltschaft besteht der Verdacht auf betrügerische Steuerhinterziehung in besonders schwerwiegenden Fällen.

DFB-Präsident Fritz Keller hat erklärt, er wolle die Untersuchung unterstützen. “Ich kann nur sagen, dass wir in dieser Angelegenheit uneingeschränkt zusammenarbeiten werden”, sagte der 63-Jährige. “Ich habe mich für Offenheit und Transparenz eingesetzt – und ich kann die Unterstützung der Regierung bei den Ermittlungen wirklich nur begrüßen.” Keller betonte jedoch, dass er sich zuerst einen Überblick verschaffen müsse.

Periphere Anzeigen bei internationalen Spielen im Fokus

Das Ziel sind angeblich sechs ehemalige oder aktuelle DFB-Führer. Es wird gesagt, dass sie die Einnahmen aus dem Umfang der internationalen Heimspiele der Fußballnationalmannschaft in den Jahren 2014 und 2015 absichtlich fälschlicherweise als Einnahmen aus der Vermögensverwaltung deklariert haben, “so dass der DFB einer Steuer von rund 4,7 Millionen Euro entgangen ist” – so die Ermittler auf dem Bild zitiert.

Niersbach: Keine Suche nach mir

Wolfgang Niersbach war zum fraglichen Zeitpunkt Präsident des Vereins. Niersbach teilte der SID jedoch mit, dass er nicht durchsucht worden sei.

Einer der Vizepräsidenten war Rainer Koch, der noch im Amt war, und Reinhard Rauball war zu dieser Zeit Vizepräsident des DFB; Das Koch / Rauball-Team fungierte nach dem Rücktritt von Niersbach ab dem 10. November 2015 als vorläufige Lösung an der Spitze des Vereins. Der spätere Verbandschef Reinhard Grindel fungierte als Schatzmeister. Helmut Sandrock besetzte das Amt des Generalsekretärs. Denni Strich war Marketingleiter.

Steuervorteil weitgehend

Bis 2018 war die Marketingagentur Infront für die Perimeterwerbung verantwortlich. Der DFB hat kürzlich seine Zusammenarbeit mit dem Schweizer Unternehmen beendet. Zuvor wurden Vorwürfe gegen Infront erhoben.

“Infront ist von diesen Ermittlungen nicht betroffen und wurde daher von den Ermittlungsbehörden nicht kontaktiert”, antwortete das Unternehmen am Mittwoch auf eine SID-Anfrage: “In den Geschäftsräumen von Infront oder in den Privathäusern von Current gibt es keine Ermittlungen zu Hause und ehemalige Infront-Beamte. . “Infront wies darauf hin, dass die ‘Steuererklärung’ Sache des DFB ist.

” Nach dem Vertrag vom 11. Dezember 2013 hat der DFB die Rechte zur Zuteilung der Werbeflächen an den Austragungsorten für internationale Spiele der Fußballnationalmannschaft für den Zeitraum 2014 bis 2018 angemietet. Dieses Unternehmen sollte jedoch keinen Handlungsspielraum bei der Auswahl der Werbepartner haben. Die Staatsanwaltschaft sagte: “Sie hätten sich eher verpflichten sollen, die Exklusivität des Generalsponsors und die allgemeine Ausrüstung der Nationalmannschaft zu berücksichtigen und ihren Konkurrenten keine Rechte zu gewähren. Stattdessen sollte der DFB trotz der Das Leasing der realen Sponsoring-Vereinbarungen war aktiv an der Zuweisung der Perimeter-Werbefläche beteiligt. ‘

Dies führt nach Angaben der Behörde zu „der steuerrechtlichen Konsequenz, dass die Erträge aus dem Leasingverhältnis nicht der steuerfreien Vermögensverwaltung, sondern dem steuerpflichtigen Handelsgeschäft zugeordnet werden sollten und daher steuerpflichtig gewesen wären“. Nach den bisherigen Untersuchungen besteht der Verdacht, “dass der Angeklagte von dieser steuerlichen Ungenauigkeit wusste, sich aber bewusst dafür entschieden hat, dem DFB einen großen Steuervorteil zu ermöglichen”.

200 Offiziere im Dienst

An diesem Abend findet in Köln das Länderspiel zwischen der deutschen Nationalmannschaft und der Türkei statt.

Die Durchsuchungen fanden in Hessen, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz statt. Ungefähr 200 Offiziere waren im Dienst.

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Mit Sportinformationsdienst (SID)

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