Ubisoft plant offenbar Remake des ersten Assassin’s Creed

3 min read

Ubisoft treibt die Weiterentwicklung seiner erfolgreichen Spielereihe offenbar weiter voran. Nach der offiziellen Ankündigung von „Assassin’s Creed Black Flag Resynched“ deuten neue Hinweise darauf hin, dass auch der Ursprung der Serie eine Neuauflage erhalten könnte. Brancheninsider berichten von konkreten Plänen für ein Remake des ersten Teils – mit möglichem Release im Jubiläumsjahr 2027.

Rückkehr zum Ursprung der Reihe

Nur kurze Zeit nach der Präsentation von „Assassin’s Creed Black Flag Resynched“ verdichten sich die Hinweise auf ein weiteres Projekt innerhalb der Reihe. Im Fokus steht demnach eine umfassende Neuinterpretation des ersten „Assassin’s Creed“, das ursprünglich 2007 veröffentlicht wurde.

Ein möglicher Veröffentlichungstermin könnte im November 2027 liegen. Damit würde Ubisoft das 20-jährige Bestehen der Marke nutzen – ein Zeitpunkt, der auch aus marketingstrategischer Sicht attraktiv erscheint.

Das Originalspiel versetzte Spieler in die Rolle des Assassinen Altaïr Ibn-La Ahad zur Zeit des Dritten Kreuzzugs im Jahr 1191. Die Handlung führte durch historisch bedeutende Städte wie Jerusalem, Akkon und Damaskus. Besonders in Europa – und auch in Deutschland – fand die Kombination aus historischer Kulisse und offener Spielwelt früh große Aufmerksamkeit.

Hinweise stammen aus Insiderkreisen

Die aktuellen Informationen gehen auf den bekannten Leaker „j0nathan“ zurück, der seine Einschätzungen über die Plattform X veröffentlichte. Demnach existieren interne Planungen für das Remake bereits seit 2023.

Eine offizielle Bestätigung durch Ubisoft steht bislang jedoch aus. Wie in der Spielebranche üblich, sind solche Projekte häufig langfristig angelegt und können sich in ihrer Ausrichtung noch verändern.

Technische Modernisierung und Integration in neue Plattform

Ein Remake des ersten Teils würde eine Lücke im aktuellen Portfolio schließen. Der Titel ist derzeit der einzige Hauptableger der Reihe, der nicht nativ auf modernen Konsolen spielbar ist.

Zudem könnte die Neuauflage in den geplanten „Animus Hub“ integriert werden. Dieses System soll künftig als zentrale Plattform für alle Teile der Reihe dienen und verschiedene historische Epochen miteinander verknüpfen – ein Konzept, das auch für den wachsenden europäischen Gaming-Markt relevant ist.

Technisch basierte das Original auf der sogenannten Scimitar Engine, aus der später die weiterentwickelte Anvil Engine hervorging. Bereits damals setzte das Spiel Maßstäbe: flüssige Parkour-Bewegungen, detaillierte Städte und große Menschenmengen prägten das Genre nachhaltig. Viele dieser Mechaniken sind heute Standard in Action-Adventures.

Erfolg von Black Flag Remake als entscheidender Faktor

Ob das Remake des ersten Teils tatsächlich realisiert wird, dürfte auch vom wirtschaftlichen Erfolg von „Assassin’s Creed Black Flag Resynched“ abhängen. Die Neuauflage des 2013 erschienenen Spiels führt erneut in die Karibik zur Zeit der Piraten im frühen 18. Jahrhundert.

Das Original rund um die Figur Edward Kenway gilt bis heute als einer der beliebtesten Teile der Reihe – auch unter deutschen Spielern. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an die überarbeitete Version.

Sollte sich das Remake erfolgreich verkaufen, könnte dies den Weg für weitere Neuauflagen ebnen – darunter auch die Rückkehr von Altaïr.

Fazit

Ubisoft setzt offenbar verstärkt auf die Kombination aus Nostalgie und moderner Technik. Ein Remake des ersten „Assassin’s Creed“ würde nicht nur langjährige Fans ansprechen, sondern auch neuen Spielern den Einstieg in die Ursprünge der Reihe ermöglichen. Ob und wann das Projekt offiziell bestätigt wird, bleibt jedoch abzuwarten.

Judith Hermann

Hardcore-Musikfanatiker. Food-Evangelist. Freiberuflicher Spieler. Wannabe-Schriftsteller. Wegbereiter der Popkultur. Lebenslanger Unternehmer. Reise-Guru.

You May Also Like

More From Author

+ There are no comments

Add yours