Bundeswirtschaftsminister: Land braucht Migration, um Produktivität zu erhalten

Die deutschen Behörden versuchen, insgesamt 400.000 Fachkräfte aus anderen Ländern zu gewinnen, um den Arbeitskräftemangel in kritischen Sektoren zu füllen, die stark von der Ausbreitung des Coronavirus betroffen sind.

Der deutsche Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck hat zuvor die Pläne und mehrere Maßnahmen vorgestellt, von denen er hofft, dass sein Ministerium sie umsetzen kann. Der Minister betonte, dass das Land Migration brauche, um seine Produktivität aufrechtzuerhalten, berichtet SchengenVisaInfo.com.

Habeck wies darauf hin, dass derzeit Deutschland hat „390.000 Stellenangebote, die auf eine Million und sogar noch mehr steigen sollen. Wenn wir diese Stellen nicht besetzen, werden wir sehr ernsthafte Produktivitätsprobleme bekommen.“ wie von EURACTIV berichtet.

Darüber hinaus sagte der Minister, dass der Mangel an qualifiziertem Personal in mehreren Bereichen in vielen Bereichen der Wirtschaft zu einem Problem werde.

Seiner Meinung nach sind verschiedene Maßnahmen erforderlich, darunter eine bessere Ausbildung und die Bereitstellung einer besseren Work-Life-Balance in mehreren Branchen, in denen die Menschen eher dazu berechtigt sind, ihre Arbeit mit ihrer familiären Situation zu vereinbaren.

So oder so, sagte Habeck, „was wir wirklich brauchen, ist eine Zunahme der Migration, und das für alle Branchen, von Ingenieuren über Handwerker bis hin zu Pflegekräften und Mitarbeitern. Gesundheit“.

Der Wirtschafts- und Klimaschutzminister betonte zudem, dass das Land mehr tun müsse, um die CO2-Reduktionsziele zu erreichen und erneuerbare Energien, klimaneutrale Produktion sowie Energieeffizienz zu fördern.

Habeck betonte, Deutschland werde seine CO2-Emissionsziele in diesem Jahr und 2023 verfehlen und Maßnahmen im gesamten Energiespektrum beschleunigen.

„Wir starten mit einem schweren Rückstand. Bisherige Klimaschutzmaßnahmen in allen Sektoren sind unzureichend. Aber wir tun alles, um die Lücke zu schließen. Wir müssen die Geschwindigkeit der Emissionsreduzierung verdreifachen.“ Habeck betont.

Nach Angaben des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung werden im Jahr 2022 mehr als 300.000 Menschen ihre Jobs kündigen und in Rente gehen, während es nicht genug junge Menschen gibt, die ihren Platz einnehmen würden, da Deutschland, wie einige andere europäische Länder, eine alternde Bevölkerung hat.

Laut Euractiv-Bericht könnte die Zahl der Menschen, die den Arbeitsmarkt verlassen, bis 2029 auf 650.000 steigen, und Deutschland könnte bis 2030 ein Defizit von fast 5 Millionen Erwerbsfähigen haben.

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