Deutsche Bank: Archegos Capital hat sich klammheimlich an der Deutschen Bank beteiligt

Börsengerüchte schwirren darüber, dass Deutschlands führende Bank, die Deutsche Bank, von den massiven Verlusten von Archegos Capital Management, einem privaten Unternehmen, das das Privatvermögen des Wall-Street-Investors Bill Hwang verwaltet, unberührt bleibt. Dies macht sich besonders bemerkbar, wenn andere führende Banken, die Archegos Kredite gewährt haben, erhebliche Verluste erlitten haben.

Alle Schnallen bis auf eine

Ende März 2021 erlitt Hwang einen massiven Verlust von 10 Milliarden Dollar, der wiederum seine Banker Nomura, Morgan Stanley und Credit Suisse traf. Die Deutsche Bank, ein weiterer ihrer wichtigsten Kreditgeber, schien sich jedoch über Wasser zu halten. Dies mag größtenteils daran liegen, dass die Bank die Leistung von Archegos genau überwachte und ihre Kreditvergabebedingungen verschärfte, als sie einen bevorstehenden Zusammenbruch entdeckte. Die Deutsche Bank gab eine Erklärung ab, in der sie erklärte, dass sie ihr Engagement bei Archegos erheblich reduziert habe, um Verluste zu vermeiden.

Mehr darüber als man denkt

Bald kam auch ans Licht, dass Archegos heimlich Anteile an der Deutschen Bank erworben hatte. Ein ähnliches Szenario hätte zu einem Interessenkonflikt in den USA geführt, da die Deutsche Bank bei der Kreditvergabe an Archegos sehr wohl wusste, dass Hwang einen erheblichen Anteil daran hatte. Aber es stellt sich heraus, dass dieses Bankengesetz in Deutschland nur für Aktionäre mit mindestens 10 Prozent des Eigenkapitals gilt und Archegos von der Strafverfolgung in Deutschland wegen Interessenkonflikten befreit.

Die Beamten von Hwang und der Deutschen schienen regelmäßig miteinander zu interagieren, was der Bank hätte helfen können, sich ein Bild davon zu machen, was in Archegos vor sich ging und wann sie aussteigen sollte. Beide Parteien weisen solche Behauptungen jedoch zurück und sagen, dass regelmäßige Interaktionen in jedem Geschäft normal sind.

Auch Hwangs persönliches Schicksal hat, so die weit verbreitete Meinung, abgesehen von der Deutschen Bank nicht viel gelitten.

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