Deutsche Liga sichert sich Kreditfazilität vom öffentlichen Kreditgeber KfW – Quellen

Gesamtansicht des Kohlekraftwerks des deutschen Energieunternehmens LEAG in Jaenschwalde, Deutschland, 21. Oktober 2021. REUTERS/Matthias Rietschel

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  • Auch VNG bestätigt, sich an die KfW gewandt zu haben
  • Die Leag sucht als drittes deutsches Energieunternehmen Kreditlinien
  • Energiekonzerne benötigen Milliarden von Euro, um Margin Calls abzudecken

DÜSSELDORF, 14. März (Reuters) – Der deutsche Energieversorger Leag hat sich eine Kreditfazilität in Höhe von mehreren Milliarden Euro von der staatlichen Bank KfW gesichert, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. .

Die Leag, die Braunkohlekraftwerke betreibt und im Besitz des tschechischen Investors EPH und der Private-Equity-Gruppe PPF Investments ist, lehnte es ab, die Nachricht zu kommentieren, über die zuerst das Handelsblatt berichtete.

Eine dem Bundesfinanzministerium nahestehende Quelle teilte am Sonntag mit, dass eine deutsche Aktiengesellschaft einen kurzfristigen Kredit in Höhe von 5,5 Milliarden Euro (6 Milliarden US-Dollar) erhalten habe.

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Leag ist nach Uniper (UN01.DE) und VNG das dritte deutsche Energieunternehmen, das bei der KfW eine Finanzierung zur Deckung von Margenzahlungen im Zusammenhang mit Strom- und Gasverkaufsabsicherungen beantragt – in der Branche als Margin Call-Name bekannt.

Nachschussforderungen werden zu einem Problem, wenn sich die Spanne zwischen den „Spot“-Strompreisen und dem Niveau, auf dem die Versorgungsunternehmen ihre Erzeugung auf Termin verkauft haben, zu weit ausdehnt und sie dazu zwingt, die Marge als Nachweis dafür zu hinterlegen, dass sie im unwahrscheinlichen Fall eines Defekts liefern können.

VNG, ein Geschäftsbereich des Regionalversorgers EnBW (EBKG.DE), bestätigte am Montag, dass man bei der KfW vorsorglich eine Notfallkreditlinie beantragt habe.

Details zum Volumen nannte er zwar nicht, sei aber vergleichbar mit der Installation, die Uniper im Januar erhalten habe. Uniper, das sich mehrheitlich im Besitz von Fortum (FORTUM.HE) befindet, sagte damals, dass es sich eine Fazilität von bis zu 2 Milliarden Euro gesichert habe.

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Berichterstattung von Tom Kaeckenhoff und Christian Kraemer; Geschrieben von Christoph Steitz; Redaktion von Maria Sheahan und Ed Osmond

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