Deutschland fördert Journalisten, die in Krisenregionen arbeiten

Deutschland sagt, es werde Journalisten, die in Krisenregionen auf der ganzen Welt arbeiten, finanziell unterstützen.

Das Außenministerium des Landes wird dem Schutzprogramm der Hannah-Arendt-Initiative in diesem Jahr 3,5 Millionen Euro (3,4 Millionen US-Dollar) zukommen lassen, teilte die Regierung am Freitag mit.

„Die Mittel kommen damit Medienschaffenden zugute, die durch ihre Arbeit, zunächst 360 im Ausland, den unabhängigen Journalismus in ihren Heimatländern weiter vorantreiben.“

Auch im Exil tätige geflüchtete Journalisten profitieren von dem gemeinsamen Programm des Auswärtigen Amtes und der Beauftragten für Kultur und Medien.

Das Förderprogramm läuft bereits in einer Pilotphase im In- und Ausland und hilft gefährdeten Journalisten in Afghanistan, der Ukraine, Russland und Weißrussland.

Das Programm umfasst nach Angaben der Veranstalter Notstipendien, Qualifizierungsmaßnahmen, regionale Stipendienprogramme und Exiljournalismuszentren in Drittstaaten und ähnliche Maßnahmen in Deutschland.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien fördert den JX Fund in diesem Jahr bereits mit rund 4,2 Millionen Euro und hat seit April mehr als 500 Medienschaffenden geholfen.

Beide Projekte werden jedoch künftig Teil des Schutzprogramms sein.

(AFP/NAN)

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