Deutschland fordert Italien dringend auf, Migranten zu helfen, die auf NGO-Booten gestrandet sind

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Deutschland hat Italien aufgefordert, Migranten zu helfen, die seit mehr als einer Woche an Bord eines unter deutscher Flagge fahrenden NGO-Bootes sind, und sagte, dass im Mittelmeer operierende Wohltätigkeitsschiffe eine wichtige Rolle bei der Rettung von Menschenleben auf See spielen.

Drei Schiffe, die von Wohltätigkeitsorganisationen betrieben werden, darunter das deutsche SOS Humanity, sind seit mehr als einer Woche vor Italien auf See und haben fast 1.000 Menschen an Bord Einwanderer.

Sie sagten, alle ihre Anträge auf Andocken seien bisher erfolglos gewesen.

Giorgia Melone, ItalienDie neue rechtsgerichtete Premierministerin Südkoreas sagte, die Flaggenstaaten der betreffenden Wohltätigkeitsschiffe sollten sich um die Migranten kümmern, die derzeit auf See gestrandet sind, nachdem ihre Regierung gedroht hatte, ihnen die Einreise in ihre Gewässer zu verwehren.

In einer E-Mail an Reuters teilte die deutsche Botschaft in Rom mit, dass sich derzeit 104 unbegleitete Minderjährige auf dem unter deutscher Flagge fahrenden Schiff Humanity 1 befänden.

„Viele von ihnen benötigen medizinische Hilfe. Wir haben die italienische Regierung um schnelle Hilfe gebeten“, heißt es in der am Mittwochabend veröffentlichten Erklärung der Botschaft.

Anfang letzter Woche schickte Italien Briefe an die Botschaften Deutschlands und Norwegens, in denen es behauptete, das Verhalten zweier NGO-Schiffe unter ihrer Flagge verstoße gegen die nationalen Sicherheitsvorschriften, die Grenzkontrolle und den Kampf gegen die illegale Einwanderung.

Die Deutsche Botschaft antwortete, ihre Regierung sei der Ansicht, dass „zivile Organisationen“, die Migranten auf See retteten, „einen wichtigen Beitrag zur Rettung von Menschenleben im Mittelmeer leisten“.

„Die Rettung von Menschen in Lebensgefahr ist das Wichtigste“, heißt es in der deutschen Erklärung.

Die Wohltätigkeitsorganisation SOS Méditerranée, deren Boot derzeit 234 Personen befördert, sagte, das Wetter auf See werde sich in den kommenden Tagen verschlechtern, und forderte Griechenland, Frankreich oder Spanien auf, Hilfe zu leisten, da Malta und Italien nicht auf Anlegeanfragen reagiert hätten.

Das italienische Außenministerium sagte, es habe Deutschland um detaillierte Informationen zu den Zuständen an Bord der Humanity 1 gebeten und zugesagt, bei Bedarf Nothilfe zu leisten.

(Reuters)

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