Deutschland schaltet die Hälfte seiner Atomkraftwerke ab

Das Werk in Brockdorf an der Elbe (Alois Staudacher /CC BY-SA 3.0)

Deutschland hat ein Jahr vor Ablauf der Ausstiegsfrist drei seiner sechs Kernkraftwerke abgeschaltet.

Die in den 1980er Jahren erbauten und an Silvester geschlossenen Werke befinden sich in Brokdorf an der Elbe bei Hamburg, in Grohnde, 40 km südlich von Hannover, und in Gundremmingen, 80 km westlich von München. Zusammen mit den drei verbleibenden Stationen lieferten sie rund 12 % des Stroms des Landes.

Deutschlands Entscheidung, die Atomindustrie zu schließen, wurde 2002 von der Regierung von Gerhard Schroeder getroffen.

Die Reaktoren, die von den Energieversorgern E.ON und RWE betrieben wurden. Guido Knott, Geschäftsführer der E.ON Preussen Elektra Niederlassung, die Brokdorf und Grohnde leitete, dankte den Mitarbeitern für die langjährige Arbeit. Er bemerkt: „Wir leisten seit Jahrzehnten einen entscheidenden Beitrag zur sicheren, klimafreundlichen und zuverlässigen Stromversorgung in Deutschland.

Deutschland will bis 2030 Wind- und Solarenergie entwickeln, um 80 % seines Stroms aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen. Dies ist Teil seiner Verpflichtung, bis 2045 CO2-Neutralität zu erreichen, fünf Jahre vor den meisten anderen europäischen Ländern.

Die drei verbleibenden Werke befinden sich im bayerischen Isar, im sächsischen Emsland und im baden-württembergischen Neckarwestheim. Sie werden bis Ende des Jahres ausgestorben sein.

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