Dynamo wird wild und erweitert die Führung

Die Serie findet statt und wieder gewinnt Dynamo ein Match, das mit einem Unentschieden oder sogar einer Niederlage hätte enden können. Im letzten Spiel der dritten Liga des Jahres gewann Dresden im ersten Duell in der Vereinsgeschichte bei Viktoria Köln mit 4: 2. „Der Gegner war aggressiver und hat uns immer wieder Probleme bereitet. Aber am Ende haben wir gewonnen“, fasste Trainer Markus Kauczinski die 90 Minuten zusammen. „Wir haben nie aufgehört, daran zu glauben, und mit den Änderungen haben wir das Spiel auf unsere Seite gebracht.“

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Für Verteidiger Jonathan Meier war es „ein Jobgewinn und ein gutes Finish“. Mit einem 3: 3-Unentschieden im Duell zwischen Saarbrücken und Ingolstadt baut Dynamo die Tabellenführung auf sieben Punkte aus. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum turbulenten Spiel:

Warum fällt Dynamo so früh zurück?

Es war genau eine Minute und 25 Sekunden, als Schiedsrichter Sven Waschitzki einen Elfmeter gegen Dynamo pfiff. Die Kölner haben einen Freistoß aus Dresden abgefangen, was gefährlich ist. Beim Import trifft der Ball Jonathan Meiers Arm. Der Schiedsrichter entscheidet sich für eine Handstrafe – die mindestens so umstritten ist wie der Elfmeter, der am Dienstag zum 1: 1-Unentschieden gegen SC Verl führte. Lucas Cueto ruft nach Victoria, weil er in der Mitte schießt, Kevin Broll fliegt vergebens nach rechts.

Warum gibt es für Dynamo keine zwei Elfmeter?

Diese Frage stellen sich nicht nur die Dresdner. Elf Minuten nach dem ersten Handball gibt es auch einen im anderen Strafraum. Eine Flanke von Robin Becker bringt Luca Stellwagen auf den Unterarm. Diesmal darf der Schiedsrichter spielen, auch sein Assistent an der Seitenlinie, der die beste Sicht hat, greift nicht ein. Die Proteste von Schwarz und Gelb sind nicht nur laut, sondern auch umfangreich. Obwohl das Spiel weitergeht, springt der Cheftrainer auf das Spielfeld, schreit, gestikuliert und freut sich, keine Warnung zu erhalten. In dieser Situation könnte ein Videoassistent helfen, aber im 3. Abschnitt gibt es nichts. „Die Szene ist vergleichbar mit der vor dem 0: 1“, sagte Meier und plädierte für die falsche Entscheidung. Unmittelbar nach dem Handball hatte Dynamo die beste Chance in der ersten Halbzeit, aber Philipp Hosiner traf den Ball wenige Meter vor dem Tor nicht richtig.

Nach der Pause pfeift der Schiedsrichter eine Handstrafe für Schwarz und Gelb. Der frühere Dresdner Fabian Holthaus stoppt einen Schuss von Patrick Weihrauch mit seinem Arm, Hosiner verwandelte sich sicher in 2: 2 (72.).

Wie fallen die anderen Treffer?

Nach der Pause sind die Dresdner zunächst froh, dass sie nicht weit dahinter sind. Kevin Holzweiler trifft den Pfosten (54.), Michael Seaton verfehlt nur das Dreieck (58.). Der Ausgleich zu 1: 1 fällt dann etwas überraschend, diesmal beklagte sich Köln über ein ungestraftes Foul vor dem Treffer. Der Schuss von Christoph Daferner scheint dauerhaft zu sein – dies gilt sicherlich für die erneuerte Führung Kölns. Cueto zieht aus 16 Metern Entfernung, Broll will den Ball mit beiden Händen fangen, aber er rutscht ihm durch die Finger und macht ihn 1: 2 (65.). Ein klarer Torwartfehler. „Natürlich sollte es mir nicht passieren“, erklärt Broll anschließend.

Nach dem verwandelten Elfmetertor auf 2: 2 drehte Dresden das Spiel um, der eingewechselte Pascal Sohm triumphierte gekonnt in der Mitte und ging auf 3: 2 (78.) über. Dies ist das erste Tor für den ehemaligen Halle-Bewohner, nachdem er zu Dynamo gewechselt ist. Eine Minute vor dem Ende der regulären Spielzeit sicherte er sich die Entscheidung mit seinem zweiten Tor nach einem Vorstoß des eingewechselten Marvin Stefaniak. „Für einen Torschützen ist es immer etwas Besonderes, wenn er zum ersten Mal trifft“, erklärt Sohm. „Aber es war ein harter Kampf, weil Viktoria ein exzellentes Team hat. Aber wenn es funktioniert, dann funktioniert es.“

Hat der Trainer Spieler für das Pokalduell verschont?

Nein – oder wenn ja, dann nur ein Duo. Christoph Daferner und Ransford-Yeboah Königsdörffer, die Pascal Sohm und Agyemang Diawusie ersetzen, verdienen die Startaufstellung, erklärt Kauczinski. „Sie sind am Dienstag gegen Verl angetreten und haben sich gut geschlagen.“ Er begründete seine Nominierung auch mit dem Treffer zum mittlerweile 1: 1.

In Köln ist die Personalsituation viel dramatischer. Von der 0: 2-Niederlage gegen Uerdingen ist nur noch ein Quartett übrig: Torhüter Sebastian Mielitz und Luca Stellwagen, Jeremias Lorch und Lucas Cueto. Trainer Pavel Dotchev muss aufgrund von Verletzungen, Suspensionen und positiven Koronatests auf sehr reguläre Mitarbeiter verzichten – wie Marcel Risse, ehemaliger Bundesliga-Profi und ehemaliger Albert Bunjaku. Das Notelf macht es mehr als richtig. „Wir können heute nicht verlieren, es ist traurig“, sagte Dotchev, der auch den Schiedsrichter beschuldigt. „Es gab einige Szenen, nicht nur vor dem 1: 1-Unentschieden.“ Er möchte jedoch nicht ins Detail gehen.

Warum werden so viele Karten angezeigt?

Es ist ein wildes Spiel, in dem der Schiedsrichter eine große Rolle spielt. Er warnte nicht nur sechs Spieler, sondern auch Dynamos Fitnesstrainer Matthias Grahé, der im Warm-up hinter der Torlinie natürlich etwas rief. Auch der Kölner Sportdirektor Franz Wunderlich wird zunächst gewarnt, später sieht er sogar gelb und rot und muss zum Stand.

Während der Pause wird auch sein Team gekürzt, nach einer Beleidigung sieht Jeremias Lorch rot. Mit all der Aufregung, dass Dynamo-Verteidiger Maximilian Großer sein Debüt in der dritten Liga gibt, kommt er in der zweiten Minute des Stillstands an. In der vergangenen Saison stand er eine Minute gegen Osnabrück auf dem Feld. Und Justin Löwe ist nach einer Langzeitverletzung zum ersten Mal seit Ende Februar wieder im Kader, muss aber noch auf seine Rückkehr warten.

Der Live-Text des turbulenten Spiels gegen Viktoria Köln: Lesen Sie hier

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