Luxcara erhält Finanzierung für ein 171 MWp Photovoltaik-Projekt ohne Förderung in Deutschland

Das Projekt soll im ersten Quartal 2022 in den kommerziellen Betrieb gehen. Bild: Luxcara.

Luxcara, Asset Manager für erneuerbare Energien, hat den Financial Close für ein förderfreies Solarprojekt in Deutschland mit einer Leistung von mindestens 171 MWp abgeschlossen, das Volkswagen mit Strom versorgen wird.

Die zweistellige durchschnittliche Finanzierung wurde von der UmweltBank, einer deutschen Spezialbank für die Finanzierung erneuerbarer Energien, bereitgestellt und dient der Finanzierung des laufenden Baus der Anlage.

Der im nördlichen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern gelegene Solarpark Tramm-Göthen wurde 2020 von Luxcara vom Entwickler Belectric erworben und soll im ersten Quartal 2022 in den kommerziellen Betrieb gehen.

Ein im April bekannt gegebener Vertrag sieht vor, dass der deutsche Energieriese RWE Strom aus dem Kraftwerk bezieht und im Rahmen eines zehnjährigen Power Purchase Agreement (PPA) an Volkswagen liefert. Mit einem Jahresvolumen von bis zu 170 GWh sei das PPA eines der größten seiner Art in Deutschland, teilten die Partner damals mit.

„Wir freuen uns, die Zusammenarbeit mit der UmweltBank AG fortzusetzen und die Energiewende in Deutschland weiter zu unterstützen“, sagte Alexandra von Bernstorff, geschäftsführende Gesellschafterin von Luxcara.

Das europäische Erneuerbare-Energien-Portfolio von Luxcara mit Sitz in Hamburg besteht aus Projekten mit einer Gesamtkapazität von über 3 GW. Das Unternehmen hat Anfang letzten Jahres mit dem dänischen Solarentwickler BeGreen einen Vertrag über vier subventionsfreie PV-Anlagen in Dänemark mit einer Gesamtleistung von 415 MWp unterzeichnet.

Etwa 5,3 GW Solarstrom wurden in Deutschland im Jahr 2021 nach neuen Zahlen des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) eingesetzt, der davor warnt, dass Hindernisse der Energiewende „abgebaut“ werden müssen, wenn das Land die aktualisierten Solaranlage Ziele.

Deutschlands neue dreigliedrige Koalitionsregierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 200 GW installierte Solarleistung zu erreichen. Dazu müssen laut BSW jährlich durchschnittlich 15,6 GW Solarstrom hinzugefügt werden.

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