Der deutsche Bierverkauf leidet unter Virusbeschränkungen

BERLIN (AP) – Die Bierverkäufe in Deutschland gingen im vergangenen Jahr um 5,5% zurück, was durch die lange Schließung von Bars und Restaurants während der Coronavirus-Pandemie beeinträchtigt wurde, wie offizielle Daten am Montag zeigten.

In Deutschland ansässige Brauereien und Händler haben im vergangenen Jahr 8,7 Milliarden Liter Bier verkauft, teilte das Statistische Bundesamt mit. In dieser Zahl sind alkoholfreies oder von außerhalb der Europäischen Union importiertes Bier nicht enthalten.

Der deutsche Bierabsatz ist seit Jahren aufgrund gesundheitlicher Bedenken und anderer Faktoren rückläufig. Sie sind seit 1993 um 22,3% gesunken.

Der Rückgang im letzten Jahr war jedoch ungewöhnlich groß, und eine Aufschlüsselung von Monat zu Monat hat die Auswirkungen der Coronavirus-Beschränkungen deutlich gemacht. Der Umsatz ging im April gegenüber dem Vorjahr um 17,3% und im November um 14,1% zurück.

Deutsche Bars und Restaurants waren von März bis Mai geschlossen und seit Anfang November im Rahmen der derzeitigen zweiten Sperrung des Landes wieder geschlossen. Großveranstaltungen und Festivals, bei denen normalerweise große Mengen Bier konsumiert werden, wurden ebenfalls abgesagt.

Der Umsatz in Deutschland, auf den fast 83% des Gesamtumsatzes entfielen, ging im vergangenen Jahr um 5,5% zurück. Die Exporte in andere EU-Länder gingen um 13,1% auf 778,2 Millionen Liter (206 Millionen Gallonen) zurück, während die in andere Länder um 3,7% auf 725,3 Millionen Liter (192 Millionen Gallonen) stiegen.

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