Deutsche Firma beansprucht exklusives neues Sicherheitsgerät

Mit dem Schlagwort „Banknotensicherheit hängt an viel mehr als einem Faden“ weist die Louisenthaler Papierherstellungstochter der deutschen Druckerei Giesecke+Devrient darauf hin, dass die Sicherheit von Banknoten nicht so einfach ist, wie man meinen könnte.

Das Unternehmen erwähnt in seinem Juli-Newsletter, dass nichts wie ein Wasserzeichen die volle Sicherheitslast trägt, aber in einer gut gestalteten Banknote müssen viele Merkmale optimal zusammenkommen.

Sie erklärt, dass Sicherheitsfunktionen unter den unterschiedlichsten Bedingungen funktionieren müssen, „nicht nur in einem Labor, sondern abends in einem Restaurant, in einer Bar, bei Sonnenuntergang oder in voller Sonne“. Etwas mag in einem gut beleuchteten Besprechungsraum gut aussehen, aber unter nicht idealen Lichtverhältnissen oder gefaltet und zerknittert wird es problematisch. Sicherheitsmerkmale sollten auch in einer Reihe von Umgebungen und auf verschiedenen Stückelungen sichtbar sein und gleichzeitig zur Ästhetik der Banknote beitragen.

Ein Teil der Antwort liegt in der Arbeit, die in Louisenthal geleistet wird, um Sicherheitsdrähte attraktiver und technisch fortschrittlicher zu machen. Die Breite der Fäden nimmt zu. Es ist nicht nur ansprechender für das Auge, sondern die Drähte selbst können mehr Sicherheitsmerkmale tragen.

Einer davon heißt MultiCode, eine exklusive Authentifizierungstechnologie mit magnetischer Codierung, bei der der in den Sicherheitsfaden einer Banknote eingebettete Code angepasst werden kann. „Genial“ nennt Louisenthal seine Innovation, die es dem Emittenten ermöglicht, Informationen über die Stückelung der Banknote, ihr Land und andere spezifische Informationen zu speichern. Es erklärt, dass Einzelheiten darüber, wie diese Codes hergestellt werden, nicht öffentlich verfügbar sind und es für Fälscher fast unmöglich ist, die Technologie zu kopieren. Es wird während des Saitenherstellungsprozesses integriert und sollte ein ganzes Tonleben lang halten.

Das Einbetten eines Fadens in eine Note ist nicht so einfach, wie es klingt, wie die ersten Erfahrungen mit der neuesten 100-US-Dollar-Note der Federal Reserve zeigen. Louisenthal: „Auch Sicherheitsfäden sollten fest mit dem Papier verbunden sein und sich nicht ausreißen lassen. Es ist eine Herausforderung, denn die Kunst der Papierherstellung besteht darin, etwas so „Reines“ wie möglich zu schaffen, aber Sicherheitsfäden bedeuten, ein bewusst störendes Element einzuführen.“

Zu den Faktoren, die bei neuen Technologien neben Drucken, Wasserzeichen und Tinte zu berücksichtigen sind, gehören Fragen dazu, welchen Temperaturen Heißsiegelkleber standhalten kann und wie verhindert werden kann, dass ein Klebstoff die anderen Wirkungen der Notiz beeinträchtigt.

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