Großbetrieb nach Gasleck im Industriepark Höchst in Frankfurt hessenschau.de

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Am Montagabend gab es im Industriepark Höchst in Frankfurt ein Gasleck. Die Feuerwehr befand sich mit einer großen Anzahl auf dem Gelände. Die Bevölkerung wurde von Sirenen gewarnt.

Die Sirenen weinten am Montagabend im Westen Frankfurts. Auf dem Gelände des Industrieparks Höchst ist eine gefährliche Substanz ausgetreten. Nach Angaben der Feuerwehr handelte es sich um Chlorwasserstoff, eine ätzende Säure, aus der Salzsäure hergestellt wird.

Dämpfe mit Wasser bekämpfen

Da sich die Säure schnell in ein Gas verwandelt, wurden die Bewohner der Region gewarnt. Neben den Sirenen schlug auch das Katwarn-Warnprogramm ein. Die Polizei hat auf Twitter eine Warnung für die Bezirke Höchst, Unterliederbach und Sindlingen herausgegeben. Die Bewohner wurden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Rund 100 Rettungsdienste der Feuerwehr des Werks, der Berufsfeuerwehr Frankfurts und des Main-Taunus-Bezirks waren vor Ort. Die Feuerwehr der Anlage versuchte, die Dämpfe mit Wasser zu unterdrücken. Ein Krisenteam koordinierte die Arbeit.

Die sehr klare späte Nacht

Gegen 21.15 Uhr wurde die Klarheit gegeben. Die Polizei sagte, es bestehe keine Gefahr mehr. Alle Vorsichtsmaßnahmen können zurückgezogen werden. Die Feuerwehr sagte, der Ausgang sei gestoppt worden. Außerhalb des Industrieparks wurde keine Luftverschmutzung gemessen.

Sendung: hr-iNFO, 21.12.2020, 22:00 Uhr

Heine Thomas

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