OWC analysiert deutsche Offshore-Windstandorte – reNews

Das Offshore-Wind-Beratungsunternehmen OWC hat vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) den Auftrag erhalten, die Windverhältnisse für zwei künftige deutsche Offshore-Wind-Ausschreibungsstandorte zu analysieren und zu bewerten.

OWC hat ein Team aus internen Experten und externen Kooperationspartnern, darunter Fraunhofer IWES und ProPlanEn, zusammengebracht, um das historische Windpotenzial in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone in der Nordsee zu bewerten.

Die Ergebnisse der Studie werden von der BSH veröffentlicht und können dann von Projektentwicklern, Energieversorgern und Banken im Zusammenhang mit der Finanzierung des Offshore-Windpark-Projekts genutzt werden.

„Das Team, das wir in dieses Projekt einbringen, umfasst Experten mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Modellierung von Windressourcen für Offshore-Windparks sowie in der Durchführung von Messungen mit LiDAR-Technologie und der Auswertung von Windparks. Entsprechende Daten“, sagt Okan Sargin, Global Head of Wind Energie. und Standort bei OWC, der die Arbeiten leiten wird.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz für die Offshore-Windenergie hat ein angepasstes Ziel von 20 GW bis 2030 festgelegt.

Das Ziel soll durch Ausschreibungen nach dem Offshore-Windgesetz (Windenergie-auf-See-Gesetz) erreicht werden.

Die BSH nimmt im Ausschreibungsverfahren eine zentrale Rolle ein, da sie die Bebauungspläne für die zu versteigernden Grundstücke erstellt.

Für die entsprechenden Standorte werden Voruntersuchungen durchgeführt und deren Ergebnisse im Rahmen von Ausschreibungen veröffentlicht.

Im Rahmen der Angebotskalkulation benötigt der Bieter möglichst detaillierte Informationen über die Windverhältnisse am Zielstandort, um einen Windpark auszulegen und auf dieser Grundlage eine Ertragsprognose zu erstellen.

Zur Unterstützung von BSH wird OWC Windzustandsberichte für die Zielstandorte N-6.6 und N-7.2 erstellen.

„Wir freuen uns, dass wir eingeladen wurden, diese wichtige Arbeit für die BSH zu leisten und das Ziel der Bundesregierung, bis 2030 20 GW Offshore-Wind zu erreichen, zu unterstützen.

„Wir werden unsere Windpotenzialanalysen auf Messungen am und in der Nähe des Standorts stützen, um Wirbelschleppeneffekte korrigiert und durch mesoskalige Modellierungen ergänzt“, fügte Sargin hinzu.

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