Thyssenkrupp-Kriegsschiffsparte sieht Konsolidierung der deutschen Werftindustrie, berichtet Welt am Sonntag

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Ein Logo der Thyssenkrupp AG ist am Hauptsitz des Unternehmens in Essen am 21. November 2018 abgebildet. REUTERS/Thilo Schmuelgen/Dateifoto

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BERLIN, 14. Mai (Reuters) – Deutschlands zweitgrößter Verteidigungskonzern Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) (TKAG.DE) will eine führende Rolle bei der Konsolidierung der deutschen und europäischen Schiffbauindustrie spielen, sagte sein neuer Vorstandsvorsitzender gegenüber der deutschen Zeitung Welt am Sonntag.

„Wenn der Weg zu einem europäischen Giganten noch zu schwierig ist, könnte sich erst ein deutscher Meister formen“, wird Oliver Burkhard von der Zeitung zitiert.

Burkhard sagte, dass beispielsweise eine Fusion mit den kleineren deutschen Konkurrenten Lürssen und German Naval Yards (GNYK) erfolgen könnte.

Das Unternehmen habe seine Kapazitäten verstärkt, seit die Bundesregierung einen Sonderfonds von 100 Milliarden Euro für das Militär nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine angekündigt habe, fügte Burkhard hinzu.

„Wir suchen auch aktiv nach neuen Produktionsstätten. Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten“, sagte er und fügte hinzu, dass das Unternehmen daran interessiert sei, Teile des Kreuzfahrtschiffbauers MV Werften zu kaufen, der im Januar dieses Jahres Insolvenz angemeldet hat.

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Berichterstattung von Riham Alcousaa; Redaktion von Kirsten Donovan

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Heine Thomas

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