Trumps Versuch, die Einwanderungspolitik der Obama-Ära zu beenden, war rechtswidrig

Trumps Versuch, die Einwanderungspolitik der Obama-Ära zu beenden, war rechtswidrig

Der Oberste Gerichtshof der USA hat gegen das Angebot von US-Präsident Donald Trump entschieden, ein Programm zu beenden, das Hunderttausende junger Einwanderer vor Abschiebung schützt.

Die Richter bestätigten Urteile der Vorinstanzen, in denen festgestellt wurde, dass sein Schritt zur Aufhebung des Daca-Programms (Deferred Action for Childhood Arrivals) “rechtswidrig” war.

Die Richtlinie schützt Jugendliche ohne Papiere, die als “Träumer” bezeichnet werden.

Die Trump-Regierung hat seit 2017 versucht, die Politik der Obama-Ära zu beenden.

Der Oberste Gerichtshof nahm den Fall auf, nachdem die Vorinstanzen entschieden hatten, dass die Verwaltung nicht angemessen erklärte, warum das Programm beendet wurde, und kritisierte die “launischen” Erklärungen des Weißen Hauses.

Das Urteil, das die Trump-Regierung nicht daran hindert, ihre Bemühungen zur Beendigung des Programms fortzusetzen, betrifft schätzungsweise 700.000 junge Menschen, die als Kinder ohne Dokumente in die USA eingereist sind.

Was ist Daca?

Die meisten Kinder, die durch das Daca-Programm geschützt werden, stammen aus Mexiko und anderen lateinamerikanischen Ländern.

Eine 2012 vom ehemaligen Präsidenten Barack Obama geschaffene Exekutivverordnung schützt diese sogenannten “Träumer” vor Abschiebung und bietet Arbeits- und Studiengenehmigungen.

Präsident Obama unterzeichnete den Befehl nach gescheiterten Verhandlungen über eine Einwanderungsreform auf dem Capitol Hill.

Um sich für Daca zu qualifizieren, müssen Antragsteller unter 30 Jahren dem Department of Homeland Security (DHS) personenbezogene Daten wie Adressen und Telefonnummern vorlegen.

Sie müssen eine FBI-Hintergrundprüfung durchlaufen und einen sauberen kriminellen Hintergrund haben und entweder in der Schule sein, vor kurzem ihren Abschluss gemacht haben oder ehrenhaft aus dem Militär entlassen worden sein.

Im Gegenzug erklärt sich die US-Regierung damit einverstanden, Maßnahmen in Bezug auf ihren Einwanderungsstatus um einen Zeitraum von zwei Jahren zu “verschieben”.

Es steht nur Personen zur Verfügung, die seit 2007 in den USA leben.

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