Bundesgesundheitsminister sagt, weitere Reisebeschränkungen seien nicht erforderlich

Angesichts der wachsenden Besorgnis über die Verbreitung der Omicron-Variante, von der in letzter Zeit viele europäische Länder betroffen waren, werde es keine weiteren Verschärfungen der Grenzkontrollen innerhalb der Europäischen Union geben, betonte der deutsche Bundesjustizminister Jens Spahn.

Seit die neue Variante von COVID-19 andere Länder betrifft, haben einige Regierungen Reiseverbote und Einreisebeschränkungen eingeführt, wie sie beispielsweise für Ankünfte aus Ländern des südlichen Afrika gelten. In Bezug auf innereuropäische Beschränkungen wies Spahn jedoch darauf hin, dass „Das sehe ich heute nicht. Ich sehe auch keine Notwendigkeit dafür. wie das Germany Eye berichtet, berichtet SchengenVisaInfo.com.

Dabei gehe es in vielen Lebensbereichen darum, zwischen Menschen mit abgeschlossener Impfung und ungeimpften Menschen zu unterscheiden.

„Das hat nichts mit der Schikane beim Impfen zu tun“, Spahn wies darauf hin.

Er betonte, dass die übermäßige Zahl von Menschen, die nicht gegen das Virus geimpft sind, die Gesundheitsdienste in den EU-Ländern überlasten könnte.

Derzeit unterscheiden die Einreisebestimmungen in den EU-Mitgliedsstaaten bereits zwischen Personen, die gegen das Virus geimpft sind und solchen, die dies nicht sind, da letztere an strengere Einreisebestimmungen für Reisen in andere Länder geknüpft sind.

Personen, die ihren Impfprozess nicht abgeschlossen haben, unterliegen bei Reisen in andere Gebiete Einschränkungen, wenn sie Einreisebestimmungen wie Tests oder Quarantänebestimmungen nicht erfüllen.

Die schnelle Verbreitung der Omicron-Variante hat die Behörden in den Ländern der Europäischen Union dazu veranlasst, als Reaktion auf die aktuelle epidemiologische Situation strengere Präventivmaßnahmen zu verhängen.

Zuvor hatte die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, die EU-Mitgliedstaaten aufgefordert, Reisen in und aus Gebieten, die kürzlich von der neuen Variante von COVID-19 betroffen waren, vorübergehend auszusetzen.

Auf Empfehlung der Europäischen Kommission forderte Dänemark alle Menschen auf, nicht nach Botswana, Eswatini, Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia, Südafrika und Simbabwe zu reisen, da diese Gebiete von der Omicron-Variante betroffen seien.

Darüber hinaus haben andere europäische Länder wie Slowenien und Ungarn Quarantäneanforderungen für alle Personen verhängt, die aus von Omicron betroffenen Gebieten reisen.

Zuvor hatte SchengenVisaInfo.com berichtet, dass andere europäische Länder wie Frankreich, Litauen und Tschechien aufgrund ihrer epidemiologischen Lage die Einreise von Einreisenden aus sieben südafrikanischen Ländern eingeschränkt hatten.

Die Entscheidung der Regierungen, solche Verbote zu verhängen, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen, wurde jedoch von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht begrüßt.

Die Organisation forderte kürzlich die Regierungen auf, ihre Grenzen trotz der wachsenden Zahl von Infektionen im Zusammenhang mit der Omicron-Variante offen zu halten.

Die Empfehlung der WHO wurde auch von der International Air Transport Association (IATA) unterstützt.

Der Verband forderte die Behörden in den Ländern auf, alternative Wege zu finden, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen, anstatt Verbote und andere Beschränkungen zu verhängen.

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