CD-Projekt: Was tun nach der Cyberpunk-Katastrophe?

Die Veröffentlichung von Cyberpunk 2077 war nicht nur eine Enttäuschung für die Spieler, sondern auch für die Investoren. Bis zu 32 Prozent gingen nach der Veröffentlichung für den Anteil des polnischen Entwicklerstudios CD Projekt zurück. Was ist zu tun?

Der Grund für die dramatischen Preisverluste ist, dass der lang erwartete Cyberpunk 2077 ein äußerst fehlerhaftes Spiel ist, insbesondere in seiner Konsolenversion. Dies bedeutet, dass zahlreiche technische Fehler wie Spielunfälle, verschwundene Objekte oder nicht spielbare Missionen ein reibungsloses Spiel unmöglich machen.

Nach mehreren Verzögerungen und dem Hype um Cyberpunk 2077 hofften die Spieler hier eindeutig auf mehr. Auch wenn die Spielwelt und das Spiel glänzen, ist diese Version eine große Enttäuschung für einen AAA-Titel – und hinterlässt ein großes Fragezeichen hinter dem Ziel von CD Projekt, Entwickler mit mehreren AAA-Franchise-Unternehmen zu werden. Dies ist jedoch nur ein Problem.

Denn wenn einige Magazine sogar davon abraten, Cyberpunk 2077 für PlayStation und Xbox zu kaufen, tritt die Nachfrage nach finanziellem Erfolg schnell in den Vordergrund. In dieser Hinsicht ist es eindeutig positiv, dass CD Projekt mit rund acht Millionen Vorverkäufen behauptet, nicht nur die Entwicklungskosten, sondern auch die Marketingkosten erstattet zu haben. Finanzielle Probleme infolge der veröffentlichten Veröffentlichung sind daher nicht zu befürchten.

Darüber hinaus hat der Spieleentwickler bereits eine Update-Karte veröffentlicht, mit der die technischen Probleme, insbesondere auf Konsolen, behoben werden sollen. Wichtige Spots wurden bereits für Januar und Februar angekündigt und die ersten Korrekturen wurden bereits durchgeführt. Dadurch wird CD Project in den nächsten Monaten wieder zu seinem beschädigten Ruf zurückkehren. Und wenn Sie sich erinnern können: Die Veröffentlichung von Witcher 3 war alles andere als fehlerfrei.

CD-PROJEKT C ZY
(WKN: 534356)

Vor einigen Wochen wies DER AKTIONÄR auf den Hype hin und warnte vor der damit verbundenen Volatilität der Aktie. Dies war jedoch nicht vorhersehbar. Was bleibt, ist ein schuldenfreies Unternehmen mit einer hohen Gewinnspanne und einem Spiel, das immer noch in einen Diamanten geschnitten werden kann.

Da zuerst gearbeitet werden muss, um ein funktionierendes Spiel zu liefern, sind der von Analysten prognostizierte Verkaufserfolg und die von DLCs und Multiplayer für 2021 erwarteten Gewinne wackelig. Da das 21 P / E-Verhältnis von 19 diese zusätzlichen Gewinne auch nach fallendem Aktienkurs noch deutlich bewertet, könnte die Aktie durchaus weiter fallen. DER AKTIONÄR zieht die Seile daher auf 68 Euro – trotz vielversprechender langfristiger Aussichten. Wenn Sie längere Zähne knirschen können: Schließen Sie die Augen und gehen Sie!

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