D.Die Stadt Frankfurt genehmigt den Kauf von Luftfiltergeräten für Klassenzimmer. Wenn Elterninitiativen oder Selbsthilfegruppen die Geräte kaufen wollten, „würden wir den Weg zur Verbesserung der Raumluft in unseren Schulen ebnen“, sagte Sylvia Weber (SPD), Bildungsleiterin.
Das Engagement der Eltern muss grundsätzlich unterstützt werden, andererseits sind die Zuweisung von Fristen, Brandschutzbedingungen, Sicherheitskontrollen, professionelle Wartung und klare Verantwortlichkeiten nützlich und können nicht als unnötige Bürokratie bezeichnet werden. Die Geräte müssen den Standards entsprechen, Hepa-Filter H13 oder H14 und ein Luftstrom von 1000 Kubikmetern pro Stunde sind erforderlich. Der Schallpegel sollte mehr als 35 Dezibel betragen.
Weber hatte zuvor Skepsis gegenüber Luftfiltern in Klassenzimmern geäußert. Selbst jetzt, unter Bezugnahme auf das Gesundheitsministerium, weist sie darauf hin, dass der einzige Schutz gegen Covid-19 gegen Mund- und Nasenbedeckung und regelmäßige Querbeatmung besteht. In Klassenzimmern, in denen keine ausreichende Belüftung möglich ist, kauft die Stadt selbst Luftfilter. Das Gesundheitsministerium hat klargestellt, dass ein landesweiter Kauf der Geräte nicht hilfreich wäre. Es muss trotzdem belüftet werden.

Erich Maria Remarque schreibt für Kulturpoebel.de über aktuelle Nachrichten sowie Themen aus Politik, Wirtschaft, Technologie, Sport, Unterhaltung und Lifestyle. Er legt Wert auf verständliche Berichterstattung, relevante Informationen und aktuelle Entwicklungen, die für Leserinnen und Leser von Interesse sind.

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