Deutschland erwartet schnellere Lieferungen des Moderna COVID-19-Impfstoffs

Eine Durchstechflasche des Moderna COVID-19-Impfstoffs wird am 15. Januar 2021 in Aschaffenburg, Deutschland, in einer örtlichen Klinik gesehen, während die Ausbreitung der Coronavirus-Krankheit weitergeht. REUTERS / Kai Pfaffenbach / File Photo

BERLIN, 27. Juni (Reuters) – Deutschland erwartet, dass der Arzneimittelhersteller Moderna Inc (MRNA.O) COVID-19-Impfstoffe schneller als erwartet liefert und so dazu beitragen wird, die Impfungen in den kommenden Monaten zu beschleunigen, teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag mit.

Moderna wird die Lieferungen im Juli von 733.000 auf 1,33 Millionen Dosen pro Woche erhöhen, was die Zahl auf 2,57 Millionen pro Woche im August und 2,95 Millionen pro Woche im September erhöht, teilte das Ministerium mit.

Moderna sagte letzte Woche, dass sie hofft, die von ihr versprochenen COVID-19-Impfstoffe schneller als ursprünglich geplant liefern zu können, ohne Zahlen zu nennen. Weiterlesen

Gesundheitsminister Jens Spahn sagte am Samstag, dass das Impfstoffangebot in Deutschland bald die Nachfrage übersteigen werde, um Passanten in Innenstädten oder an Gotteshäusern Impfstoffe anbieten zu können. Weiterlesen

Die Regierung wird den Regionen nächste Woche weitere 5 Millionen Dosen AstraZeneca (AZN.L) und 1 Million Johnson & Johnson (JNJ.N) Impfstoff zur Verfügung stellen, teilte das Ministerium mit.

Spahn sagte am Samstag, dass es in Deutschland bereits Hunderttausende Dosen von AstraZeneca- und Johnson & Johnson-Impfstoffen gebe, die nicht sofort in Arztpraxen verwendet wurden.

Viele Deutsche befürworten den Impfstoff von Pfizer / BioNTech. (PFE.N), (22UAy.DE)

Deutschland hat inzwischen 35 % seiner Gesamtbevölkerung vollständig geimpft, 53 % haben eine erste Injektion erhalten, teilte das Gesundheitsamt des Robert-Koch-Instituts (RKI) am Samstag mit.

Die Gesamtzahl der Coronavirus-Fälle in Deutschland stieg am Sonntag von 538 auf 3,727 Millionen, die Zahl der Todesopfer stieg um sechs auf 90.754.

Berichterstattung von Andreas Rinke und Emma Thomasson; Bearbeitung von Jan Harvey

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