Deutschland qualifiziert sich erstmals für die 7er-Rugby-Weltmeisterschaft | Nachrichten | DW

Die deutsche Männer-Nationalmannschaft hat sich am Sonntag erstmals für die 7er-Rugby-Weltmeisterschaft qualifiziert, nachdem sie ein letztes Qualifikationsspiel in Bukarest, Rumänien, gewonnen hatte.

Das Team von Bundestrainer Clemens von Grumbkow schlug Italien im entscheidenden Viertelfinale mit 24:7.

Die als „Wolfsrudel“ bekannte deutsche Mannschaft hatte die Vorrunde bereits mit drei Siegen aus drei Spielen gegen Georgien, Gastgeber Rumänien und Wales, überstanden.

Wolfpack profitierte davon, dass sie in den Qualifikationsspielen an diesem Wochenende nicht auf den Europameister Spanien und den Favoriten Irland treffen mussten, was ihnen half, sich für die Weltmeisterschaft vom 9. bis 11. September in Kapstadt in Südafrika zu qualifizieren.

„Eher erleichtert als glücklich“

„Im Moment sind wir eher erleichtert als glücklich. Ich denke, es wird ein paar Tage dauern, bis wir wirklich verstanden haben, was wir erreicht haben“, sagte Grumbkow nach dem Sieg gegen Italien.

Die Deutschen haben jeweils einen von vier verbleibenden WM-Plätzen für die Männer- und Frauen-Nationalmannschaft gewonnen. Die anderen qualifizierten Herrenmannschaften waren: Wales, Portugal und Irland.

Vor diesem Wochenende hatten folgende Herrenmannschaften bereits ihren Platz in Kapstadt gebucht: Neuseeland, England, Südafrika, Fidschi, Argentinien, USA, Frankreich, Schottland, Uganda, Simbabwe, Kenia, Kanada, Jamaika, Hongkong, Korea , Uruguay, Chile, Australien, Samoa und Tonga.

Frauenmannschaft qualifiziert sich nicht

Die deutsche Damenmannschaft verpasste hingegen die Chance, sich für Kapstadt zu qualifizieren.

Die Mannschaft von Trainer Cieran Anderson, die nach drei Siegen in drei Spielen das Viertelfinale erreichte, unterlag Europameister Polen mit 0:43.

Die Frauenmannschaften, die sich an diesem Wochenende qualifiziert haben, sind England, Polen, Spanien und Irland.

Teams aus Neuseeland, Frankreich, Australien, den Vereinigten Staaten, Südafrika, Madagaskar, Kanada, Japan, China, Brasilien, Kolumbien und Fidschi hatten bereits ihre Plätze in Kapstadt gebucht.

Mit Material der Nachrichtenagentur Sport-Information-Dienst (SID).

Bearbeitet von: Kieran Burke

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