Deutschland verlängert COVID-19-Unternehmenshilfe, Kurzarbeit

BERLIN (Reuters) – Deutschland verlängert die wirtschaftliche Unterstützung für von der Coronavirus-Pandemie betroffene Unternehmen bis Ende September, um sie nach Überwindung der Krise wieder auf Kurs zu bringen, teilte die Regierung am Mittwoch mit.

Die Beihilfen, die Unternehmen in Europas größter Volkswirtschaft geltend machen können, wenn sie nachweisen können, dass ihre Einnahmen krisenbedingt eingebrochen sind, wären Ende Juni ausgelaufen.

„Das ist ein wichtiges Signal, damit alle Unternehmen nach der Krise schnell wieder auf Kurs kommen“, sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier in einer Erklärung.

Seit Beginn der Coronavirus-Krise wurden nach Angaben des Ministeriums mehr als 105 Milliarden Euro ($ 128,03 Milliarden) bereitgestellt.

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Mittwoch zugestimmt, Sonderbeihilfen für Kurzarbeit bis Ende September zu verlängern, um die Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt auszugleichen.

Kurzarbeit ermöglicht es Arbeitgebern, während eines Wirtschaftsabschwungs auf kürzere Arbeitszeiten umzusteigen, um sie auf der Gehaltsliste zu halten. Es soll verhindern, dass Schocks wie die Coronavirus-Krise zu Massenarbeitslosigkeit führen.

Für die Kurzarbeitsinitiative stehen rund 32 Milliarden Euro zur Verfügung.

($ 1 = 0,8201 Euro)

(Berichterstattung von Christian Kraemer; Schreiben von Madeline Chambers; Redaktion von Riham Alkousaa, Kirsten Donovan)

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