Mindestens 25 % der Menschen in Deutschland haben einen Migrationshintergrund

Mehr als ein Viertel der Menschen in Deutschland haben nach offiziellen Angaben vom Dienstag einen Migrationshintergrund, das heißt, sie selbst oder mindestens ein Elternteil besitzen keine deutsche Staatsbürgerschaft.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lebten im vergangenen Jahr 22,3 Millionen Menschen ausländischer Herkunft in Deutschland oder 27,2 % der Gesamtbevölkerung.

Damit setze sich ein Trend fort und sei der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen zu diesem Thema im Jahr 2005, sagte ein Sprecher.

2020 lag der Anteil bei 26,7 %, 2019 bei 26 %.

Laut Statistik ist die Türkei das Hauptherkunftsland von Menschen ausländischer Herkunft in Deutschland (12 %), gefolgt von Polen (10 %) und Russland (6 %).

Etwa 1 % der im vergangenen Jahr in Deutschland lebenden Einwohner mit Migrationshintergrund stammten aus der Ukraine, insgesamt rund 308.000 Menschen. Die meisten lebten seit vielen Jahren in Deutschland.

„Aufgrund des jüngsten Zustroms von Flüchtlingen (aus der Ukraine) könnte die Zahl der Menschen mit ukrainischem Migrationshintergrund in Zukunft deutlich zunehmen“, sagte Destatis.

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