Nachrichten aus Frankreich: Wütende Franzosen schwören, EU-Verbündeten GEGEN ZU GEGEN, als ein riesiges Militärkomplott ans Licht kommt | Welt | Neu

Im Februar, nur wenige Tage nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine, kündigte Deutschland an, die Verteidigungsausgaben drastisch auf über 2 % der Wirtschaftsleistung zu erhöhen. Bundeskanzler Olaf Scholz betonte: „Wir werden mehr in die Sicherheit unseres Landes investieren müssen, um unsere Freiheit und unsere Demokratie zu schützen“.

Laut NATO-Statistiken hätten im Jahr 2021 nur 1,53 % des deutschen BIP für seine Verteidigung ausgegeben werden sollen.

Einige französische Politiker haben den Schritt seitdem gegeißelt, den sie als Versuch sehen, Frankreichs Militärmacht zu überholen.

Der Anführer der Patriots, Joffrey Bollée, schrieb in einer Nachricht auf Twitter: „Deutschland beendet seine Macht!

„Nachdem Deutschland die EU als Sprungbrett und als Instrument zur Schwächung Frankreichs genutzt hat, zeigt es nun seine militärischen Ambitionen.“

Er bestand darauf, dass Frankreich „diesem Projekt dringend entgegentreten und unsere erste Position in der Verteidigung behalten muss“.

Herr Bollée und andere scheinen insbesondere die Behauptung von Herrn Scholz bestritten zu haben, dass Deutschland die größte Militärmacht in Europa besitzen wird.

Der Bundeskanzler sagte vergangene Woche im Deutschen Bundestag, das Land solle sich rühmen, „die größte konventionelle Armee“ unter den europäischen Nato-Mitgliedern zu haben.

Er fügte hinzu, dass dies, wenn nötig, „jeden Quadratzentimeter des NATO-Territoriums“ verteidigen könne.

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Herr Philippot beharrte darauf, dass Frankreich aufgrund der Positionierung Deutschlands „Frexiter und aufhören muss, naiv zu sein“.

Der Forscher Alexandr Burilkov schlug jedoch vor, dass diese Zahlen kein Grund zur Sorge sein könnten.

Dem Royal United Services Institute schrieb er, Deutschlands „kühne Rhetorik“ stehe nun vor „erheblichen praktischen Hindernissen“.

Eines der größten Hindernisse für Scholz sei neben dem Geld die „politische Kultur rund um Verteidigung und Strategie in Deutschland“.

Herr Burilkow fügte hinzu, dass das Engagement der Bundeskanzlerin in Höhe von 100 Milliarden Euro für die Verteidigung „hoch“ sei und möglicherweise nicht über „politische Machtkämpfe“ hinausgehe.

Zusätzliche Berichterstattung von Maria Ortega.

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