NDR-Miniserie „Es gibt ‚ja nichts‘, was das bewährte TV-Prinzip ‚Bayern im Norden‘ widerspiegelt.“

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Das Schauspielerpaar Sebastian Bezzel und Johanna Christine Gehlen hatten eine humorvolle Täuschungsgeschichte. Die NDR-Miniserie „Da is ‚ja nix“ hat ihren Sitz im flachen norddeutschen Land. Auch Stars wie Eva Mattes und Götz Otto sind beteiligt.

Die Schauspieler Sebastian Bezzel und Johanna Christine Gehlen haben wunderbar an ihrem persönlichen kulturellen Konflikt gearbeitet. Der in Garmisch-Partenkirchen geborene Oberbayer („Franz-Eberhofer“ -Thriller) und die Hamburger Frau („Utta Danella – Lügen haben schöne Beine“) sind seit 2009 verheiratet. Die beiden leben mit ihren Kindern im Alter von neun und sieben Jahren in der Hansestadt und sind in Harmonie mit sich und ihrer Umwelt, wie sie in einem Interview mit der deutschen Presseagentur in Hamburg sagen.

Trotzdem haben Gehlen und Bezzel mit dem in Bremen lebenden Österreicher Matthias Steurer („Viele Kühe und ein schwarzes Schaf“) eine Fernsehgeschichte geschrieben, die vom Zusammenstoß zwischen einigen süddeutschen Betrügern und Bewohnern der tiefste norddeutsche Provinz. „Auch hier spielt unsere persönliche Geschichte eine Rolle, weil wir aus Oberbayern und Hamburg kommen“, sagte Bezzel. „Es gibt ‚yes nix‘, heißt die sechsteilige Serie, die der Norddeutsche Rundfunk (NDR) ab Montag, 14. Dezember, 22:00 Uhr in zwei Folgen ausstrahlt. Es ist seit Oktober online verfügbar.

Stars wie Eva Mattes (ehemals Konstanzer „Tatort“) und Götz Otto („Enfant Terrible“) sind mit dem Paar mit dem entspannten, humorvollen und regionalen Humor befreundet, wenn auch nicht gerade tief. Bezzel und Gehlen erklären, dass die Idee 2014 bei Kaffee und Wein auf Steurers Terrasse entstand. Für die Realisierung der Miniserie arbeiteten die zwei Jahre beim Sender. Anfang 2020 konnten die Arbeiten nach dem Drehbuch von Georg Lippert in der Nähe von Winsen / Luhe (Niedersachsen) beginnen – und mussten bald durch eine längere Corona-Unterbrechung unterbrochen werden.

Bezzel und Gehlen unterstützten den Sender jahrelang bei der Realisierung der Miniserie

„Wir haben auch den pragmatischen Ansatz verfolgt, in Norddeutschland zu filmen, damit wir nicht so weit reisen müssen“, sagt Bezzel. Von der Provinzidee kommt man zum Thema Tourismus und dann zur Idee mit den Betrügern. „Eins kam aus dem anderen, wir drehten uns weiter“, erinnert sich der 49-jährige ehemalige Kommissar der Konstanz „Tatort“. In der NDR-Serie verkörpert er den edlen Schläger Mathias in einer traditionellen Jacke und mit einer süddeutschen Sprache, der zusammen mit seiner Partnerin Daniela zuerst süchtige und luxuriös aussehende Bayern täuschte, die ihr Geld an den Steuerbehörden vorbei schmuggelten .

Jemand wie der Zahnarzt Dr. Bruns (Herbert Knaup, „Das Büro“). Beide wollen ein automatisches Taldach einschalten, damit sie trotz des Klimawandels Ski fahren können. Wenn das Projekt enthüllt wird, flieht das zerbrochene Paar nach Norden – und landet in Österbrarup, wo Daniela einst aufgewachsen ist. Nach und nach trifft er alte Freunde: ihre Tante Mechthild (Mattes), zum Beispiel den Bauern Andreas (Thilo Prothmann), der sie immer noch verehrt, und nicht zuletzt Bürgermeister Petersen (Benjamin Morik).

Sie sehen alle aufrecht aus – aber wenn Sie sie kennenlernen, zeigen sie Schmutz auf dem Stock. „Eigentlich ist jeder ein Verbrecher“, erklärt Gehlen. Und während ihre Daniela nach Skandinavien reisen will, kommt Mathias nicht aus seiner Haut heraus: Er wirft den Österbrarupern Sand in die Augen, indem er ihnen zeigt, wie sie ihre tote Mülldeponie in eine blühende Oase des Wohlbefindens verwandeln können. Zum Beispiel mit einem geschmückten Märzbaum – schließlich hat jeder einen Maibaum. Oder durch eine Gesundheitsklinik, in der Särge des Zimmermanns Schrobbsdorf (Elmar Gehlen) als Pullover dienen.

„Ich finde solche Betrüger aufregend“, sagt Bezzel von der SPCA. Als Bauer will der Schauspieler seine Geschichte nicht verstehen. „Aber ich kann es mir als Volkstheater vorstellen“, sagt er. ‚Schließlich sind alle Charaktere auch moralisch. Der Garmisch-Partenkirchner sagt über den humorvollen Aspekt der Folgen: „Ich persönlich finde den norddeutschen Humor dem bayerischen Humor sehr ähnlich. Manchmal ist es relativ verheerend und doch liebevoll. In wenigen Worten ist die Pointe da. ‚

[Ulrike Cordes]

Bildquelle:

  • df-da-is-ja-nix: NDR / Maximilian Lips

Seppel Taube

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