Xinjiang Kapital in Lockdown über Spike in Coronavirus-Fällen

Xinjiang Kapital in Lockdown über Spike in Coronavirus-Fällen

Die Stadt Urumqi meldete am Sonntag 17 lokale Infektionen, was bedeutet, dass seit dem vergangenen Mittwoch 47 Fälle identifiziert wurden. Zuvor hatte es nach Angaben der Gesundheitsbehörden von Xinjiang seit fast fünf Monaten keinen einzigen Fall mehr registriert.

Seit letzter Woche hat Urumqi auch 50 asymptomatische Fälle registriert. In China gelten diese Fälle nach staatlichen Richtlinien nicht als bestätigte Fälle.

Um die Eskalation des Ausbruchs zu verhindern, setzen die Behörden jetzt das sogenannte Peking-Modell um.

In Peking war im vergangenen Monat das schlimmste Wiederaufleben des Coronavirus in China zu verzeichnen, seit die erste Epidemie im März weitgehend unter Kontrolle gebracht wurde. Der Ausbruch infizierte mehr als 300 Menschen, aber schnell Sperrmaßnahmen, umfangreiche Kontaktverfolgung und Massentests sahen es enthalten.

In Peking waren die öffentlichen Verkehrsmittel jedoch nicht geschlossen, und nur Stadtteile in der Nähe von Hochrisikoclustern wurden vollständig gesperrt. Die Maßnahmen in Urumqi sind noch strenger – ein Zeichen dafür, wie ernst die chinesischen Behörden das Wiederauftreten des Virus nehmen.

„Kriegszeit“ -Modus

Am Freitag, nachdem Urumqi innerhalb von zwei Tagen nur sechs Neuinfektionen gemeldet hatte, sperrten die Behörden alle Wohngemeinschaften in der Stadt mit 3,5 Millionen Einwohnern und untersagten den Menschen, ihre Wohngebäude zu verlassen. Laut dem staatlichen neuen Magazin wurden auch Einkaufszentren und Hotels geschlossen China Newsweek.
Die einzige U-Bahnlinie der Stadt in den sozialen Medien angekündigt dass es den Dienst am Donnerstagabend eingestellt hat. Es wurde nicht angegeben, wann der Vorgang fortgesetzt werden soll. Laut Global Times, einer von der chinesischen Regierung betriebenen Boulevardzeitung, wurden am Freitag fast 90% der Flüge in Urumqi abgesagt, um zu verhindern, dass das Virus in andere Teile des Landes gelangt.

Am Samstag erklärte die Regierung von Xinjiang, Urumqi sei in den „Kriegsmodus“ übergegangen, habe alle öffentlichen Versammlungen verboten und die Bewohner ermutigt, in der Stadt zu bleiben. Diejenigen, die gehen müssen, müssen zuerst negativ auf das Coronavirus testen.

Die Behörden führen auch Tests in der ganzen Stadt durch, angefangen bei Stadtteilen und Gruppen, bei denen ein hohes Risiko für die Ansteckung mit dem Virus besteht.

Mehr als 1.600 Mitarbeiter des Gesundheitswesens in Urumqi wurden mobilisiert, um die Tests durchzuführen, und 200 weitere medizinische Mitarbeiter wurden aus 10 Provinzen und Städten entsandt, um zu helfen.

Die Marktregulierungsbehörden der Stadt inspizierten außerdem 75 Lebensmittelmärkte, 237 Supermärkte und 638 Restaurants, in denen alle Mitarbeiter und Produkte negativ getestet wurden.

Bis Sonntagmorgen hatte Urumqi alle unter ärztlicher Beobachtung im Krankenhaus und in Selbstisolation zu Hause getestet. und verfolgte in Fällen immer noch die Quelle der Spitze. Bis Montag waren mehr als 3.000 Menschen unter ärztlicher Beobachtung.

Eine Region, die an Überwachung gewöhnt ist

Vor dem letzten Ausbruch hatte Xinjiang die erste Welle des Coronavirus mit nur 76 Fällen, darunter drei Todesfälle, ausgeritten, was teilweise auf strenge Sperrmaßnahmen im Februar und März zurückzuführen war.

Einschränkungen der Bewegungsfreiheit sind in der Region nicht neu. In den letzten Jahren wurde Xinjiang im Zuge einer Sicherheitsmaßnahme gegen seine 11 Millionen Uiguren einer verstärkten polizeilichen Überwachung unterzogen.

Seit 2016 gibt es Hinweise darauf, dass die chinesische Regierung riesige, befestigte Zentren betreibt, um ihre uigurischen Bürger festzuhalten. Bis zu 2 millionen Menschen Nach Angaben des US-Außenministeriums wurden sie möglicherweise in die Lager gebracht. Ein weit verbreiteter Ausbruch von Coronaviren könnte in einer dieser überfüllten Einrichtungen katastrophal sein, die in den letzten Monaten zunehmend weltweit in den Fokus gerückt sind.

Letzte Woche verhängte die Trump-Regierung Sanktionen gegen eine Reihe chinesischer Beamter, darunter Chen Quanguo, den Sekretär der Kommunistischen Partei für Xinjiang, wegen ihrer Beteiligung an Menschenrechtsverletzungen gegen ethnische Minderheiten in Xinjiang.

Peking revanchierte sich mit der Ankündigung von Sanktionen gegen US-Beamte, darunter die Senatoren Marco Rubio und Ted Cruz, und forderte die USA auf, „sich nicht mehr in Chinas internationale Angelegenheiten einzumischen“.

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