Deutschland weitet Unterstützung für Klimaschutz und Entwaldung aus

VIENTIANE (Vientiane Times / Asia News Network): Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat für das Projekt zum Klimaschutz durch vermiedene Entwaldung in Laos weitere 1.000.000 Euro zugesagt.

Eine Vereinbarung zur modifizierten technischen Umsetzung des Projekts wurde kürzlich im Rahmen einer Veranstaltung von Forstdirektion und Laotischem Umweltschutzfonds sowie Vertretern der Deutschen Botschaft in Laos von Forstamt und GIZ unterzeichnet.

Bei der Unterzeichnungszeremonie sagte der amtierende Generaldirektor des Forstministeriums, Bounpone Sengthong, dass die Vereinbarung das anhaltende Engagement und die verstärkte bilaterale Zusammenarbeit zwischen den Regierungen von Laos und Deutschland widerspiegelt.

In den vorangegangenen Projektphasen von 2009 bis 2019 hat Laos konkrete Fortschritte bei der Erreichung der Sustainable Development Goals erzielt, insbesondere im Hinblick auf die Eindämmung des Klimawandels durch Reduzierung der Treibhausgasemissionen aus Landnutzung und Forstwirtschaft.

Das Projekt zielt darauf ab, 5,6 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent (tCO2eq) während seiner vierjährigen Umsetzungsfrist zu mindern.

Die Initiative kommt 355.800 Menschen in drei Provinzen im Norden von Laos zugute, indem sie die nachhaltige Bewirtschaftung von Wäldern, Landschaften und landwirtschaftlichen Ressourcen fördert.

Durch die Zusammenarbeit werden Behörden auf nationaler und subnationaler Ebene sowie nichtstaatliche Akteure die Bedingungen für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung und insbesondere die Reduzierung von Emissionen aus Entwaldung und Walddegradation (REDD +) verbessern.

Dr. Christina Seeberg-Elverfeldt, Leiterin der Entwicklungszusammenarbeit der Deutschen Botschaft, sagte, die Ziele der laotischen Regierung zum Klimaschutz durch nachhaltige Bewirtschaftung von Wald und Landwirtschaft seien vorangekommen, unterstützt von der Bundesregierung.

Das Projekt wird die Kapazitäten der laotischen Regierung, des Privatsektors und der vom Wald abhängigen Gemeinschaften in den drei Provinzen weiter ausbauen, um die Wälder des Landes nachhaltiger zu bewirtschaften und sie zum Wohle künftiger Generationen wirksamer zu schützen.

Die REDD+ Rahmenbedingungen in Laos werden gestärkt, um in die Land- und Forstwirtschaft zu investieren, um den Treibern der Entwaldung und Walddegradation entgegenzuwirken.

Im Zuge der Umsetzung der bisherigen Maßnahmen wurde mit der Einrichtung des Referats REDD+ im Forstamt, der Neuorganisation der Nationalen REDD+-Taskforce und der REDD+-Facharbeitsgruppen auf nationaler Ebene der zentrale institutionelle Rahmen entwickelt und REDD + Büros in den Provinzen des Programms.

Das Dokument zum Emissionsreduktionsprogramm wurde vom Forest Carbon Partnership Fund der Weltbank eingereicht und akzeptiert.

Auf subnationaler Ebene unterstützte das Projekt den Aufbau tragfähiger Strukturen für eine nachhaltige Gemeindewaldbewirtschaftung auf Dorfebene durch Vereinbarungen zwischen der Dorf- und Distrikt-/Provinzebene in 70 Dörfern in zwei Distrikten der Provinz Huaphan.

Basierend auf diesen Erfahrungen werden nationale Leitlinien für die nachhaltige Bewirtschaftung von Dorfwäldern verabschiedet.

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