Einwohner Südfrankreichs unterliegen bei Reisen nach Deutschland strengeren Einreisebeschränkungen

Für französische Einwohner der Regionen Okzitanien, Provence-Alpes-Côte d’Azur, Korsika und der französischen Überseegebiete Guadeloupe, Martinique, Réunion, Saint-Martin und Saint-Bartholomä gelten ab dem 8. August verschärfte Einreisebeschränkungen für Deutschland .

Dies kündigte das deutsche Robert-Koch-Institut, das für Krankheitsbekämpfung und -prävention zuständige Forschungsinstitut des Landes, in seinem neuesten Update zu Risikogebieten auf der ganzen Welt an.

Dem Update zufolge werden diese Regionen Frankreichs in die Liste der Hochrisikogebiete aufgenommen, Reisende, deren unter anderem einen Immunitätsnachweis gegen COVID-19 oder negative COVID-19-Testergebnisse vorlegen müssen.

Das bedeutet, dass alle Reisenden ab 12 Jahren bei der Einreise eine negative Testbescheinigung, bei der Einreise eine Impfung oder ein Gesundheitszeugnis vorlegen müssen.

Darüber hinaus ist bei der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nach einem Aufenthalt in einem ausländischen Risikogebiet oder Virusvariantengebiet eine besondere Melde-, Nachweis- und Quarantänepflicht zu beachten.», erklärt das RKI und fügt hinzu, dass die Quarantäne zehn Tage lang durchgeführt werden soll.

Personen, die mit einem der von den deutschen Behörden für die Einreise zugelassenen Impfstoffe geimpft wurden, sowie diejenigen, die sich von dem Virus erholt haben, können die Quarantäne vermeiden. Wer nur mit einem Test einreist, kann die Quarantänezeit nach fünf Tagen beenden, wenn er erneut testet und negativ ausfällt.

>> Deutschland erlaubt die Einreise von Reisenden, die 5 COVID-19-Impfstoffe erhalten, einschließlich Covishield

Die neuen Maßnahmen gegen Frankreich folgen dem Rat des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten für Reisende, den Besuch einiger Regionen Frankreichs zu vermeiden. Mehrere andere Länder der EU und des Schengen-Raums haben Reisenden aus diesem Land bereits strengere Beschränkungen auferlegt, darunter Dänemark und die Niederlande.

Gleichzeitig wurden neben Südfrankreich folgende Drittländer in die Liste aufgenommen:

  • Algerien
  • Bangladesch
  • Haiti
  • Honduras
  • Irak
  • Kasachstan
  • Korea (Demokratische Volksrepublik)
  • Marokko
  • Mexiko
  • Birma
  • Papua Neu-Guinea
  • Philippinen
  • Senegal
  • Tadschikistan
  • Thailand
  • Trinidad und Tobag0
  • Turkmenistan
  • Usbekistan

Im Gegensatz dazu wurden die Niederlande von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen, was bedeutet, dass Reisende aus diesem Land nun von der Selbstisolationspflicht ausgenommen sind.

Derzeit stehen nur Brasilien und Uruguay auf der Liste der Hochrisikogebiete, da seit der letzten Änderung keine neuen Virusvariantengebiete in die Liste aufgenommen wurden.

Einreisende aus diesen beiden Ländern müssen sich bei der Ankunft in Deutschland für einen Zeitraum von 14 Tagen selbst isolieren. Ein vorzeitiges Ende der Quarantäne ist für diese Reisenden grundsätzlich nicht möglich.

>> Wer kann diesen Sommer nach Deutschland reisen und wie sind die Regeln

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