Mindestens 98 Menschen sind bei der Explosion eines Öltankers in Sierra Leone ums Leben gekommen

Mindestens 98 Menschen wurden getötet, als ein Öltanker in der Nähe explodierte Sierra Leone‘s Hauptstadt.

Die Katastrophe ereignete sich am frühen Samstagmorgen, nachdem ein Bus den Tanker an einer Tankstelle in Wellington, einem Vorort östlich von Freetown, angefahren hatte. Kurz vor der Explosion schienen sich Menschenmengen zu bemühen, ausgelaufenen Treibstoff aus dem Tanker zu sammeln.

Das Video zeigte einen riesigen Feuerball, der nach der Explosion am Nachthimmel brannte, während einige Überlebende vor Schmerzen mit schweren Verbrennungen aufschrieen. Verkohlte Überreste der Opfer lagen verstreut auf dem Schauplatz und warteten darauf, in Leichenhallen transportiert zu werden.


Videoansammlungen scheinen es eilig zu haben, auslaufenden Kraftstoff aus dem Tanker zu sammeln, kurz bevor die Explosion stattfand.


Präsident Julius Maada Bio, der in Schottland an den Klimagesprächen der Vereinten Nationen teilnimmt, beklagte den „schrecklichen Verlust an Menschenleben“.„Mein tiefstes Mitgefühl gilt den Familien, die Angehörige verloren haben und denen, die dadurch verstümmelt wurden“, twitterte er.

Die National Disaster Management Agency bestätigte die 91 Todesfälle, fügte jedoch hinzu, dass sich viel mehr Menschen in einem kritischen Zustand befinden.

Menschenmassen beobachten die Folgen der Explosion.

Am frühen Morgen sagte Brima Sesay, die Generaldirektorin der National Disaster Management Agency, in einem auf Facebook geposteten Video: „Dies ist ein schrecklicher, schrecklicher Vorfall, den wir noch nie zuvor gesehen haben.

“Wir haben so viele Opfer, verbrannte Leichen.”

Die Bürgermeisterin von Freetown, Yvonne Aki-Sawyer, sprach von „gruseligem“ Filmmaterial in den sozialen Medien.

„Ich bin zutiefst traurig, von einer Explosion in der Bai Bureh Road in Wellington zu hören, [tanker] Kraftstoff, der mit einem anderen Lkw kollidierte.

“Die in den sozialen Medien kursierenden Video- und Filmaufnahmen sind beunruhigend. Es gibt unbestätigte Gerüchte, dass mehr als 100 Menschen ihr Leben verloren haben. Das Ausmaß des Sachschadens ist unbekannt.

“Mein Mitgefühl gilt den Familien und Angehörigen der Opfer der Explosion. Mögen die Seelen der Verstorbenen in vollkommenem Frieden ruhen.”


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