Solarwatt und BMW arbeiten gemeinsam an Hausbatterien

Ein Logo des deutschen Luxusautomobilherstellers BMW ist vor der Jahrespressekonferenz in München, Deutschland, 20. März 2019 zu sehen. REUTERS / Michael Dalder / File Photo

Solarwatt wird ab Herbst in Zusammenarbeit mit dem Autohersteller BMW (BMWG.DE) Speicherbatterien im Rahmen einer kontinuierlichen Zusammenführung von erneuerbaren Energien und Elektromobilität verkaufen, teilte das deutsche Photovoltaik-Unternehmen am Mittwoch mit.

Im Rahmen der Vereinbarung wird BMW Batteriekomponenten liefern, die auch in seinen Solarwatt-Elektrofahrzeugen in Dresden zum Einsatz kommen, die unter dem Markennamen Battery flex in Deutschland Photovoltaik (PV)-Speicherprodukte entwickeln und montieren werden, um die Solardachkraftwerke zu ergänzen.

„Wir freuen uns, dass wir durch unsere Partnerschaft mit Solarwatt einen weiteren positiven Beitrag zur Annäherung von Photovoltaik und Elektromobilität leisten können“, sagte BMW BMW Vorstandsvorsitzender.

Mit dem Preisverfall der Batterietechnologie wird es für Haushalte immer günstiger, überschüssigen Solarstrom zur Versorgung von Kraftwerken oder zur direkten Warmwasserbereitung zu speichern, anstatt ihn an Netzbetreiber zu verkaufen.

Solarstrom kann auch zur Versorgung von Wärmepumpen oder zum Laden von Elektromotoren verwendet werden, die zur Verringerung der globalen Erwärmung beitragen, indem sie Strom aus fossilen Brennstoffen ersetzen.

100 Millionen Euro investiert Solarwatt bis 2025 beispielsweise in Produktionslinien und ergänzt Battery flex um eine intelligente Software zur Steuerung des Energieflusses im Haushalt, um Kosten zu senken und die Eigenversorgung der Haushalte zu erhöhen.

Es wird auch Installationen, Messungen, Versicherungs- und Steuerberatung anbieten und die Vertriebskanäle erweitern.

Solarwatt ist mehrheitlich im Besitz von Stefan Quandt, der zusammen mit seiner Schwester Susanne Klatten fast die Hälfte des Luxusautoherstellers BMW (BMWG.DE) besitzt.

Der deutsche Batteriemarkt wird derzeit vom Solarwatt-Konkurrenten Sonnen, einem Teil von Shell (RDSa.L), angeführt.

Das Fraunhofer-Institut zeigt, dass die deutsche Solarstromversorgung im ersten Quartal 2021 mit 7,24 Terawattstunden (TWh) 5,4 % des gesamten Stromnetzvolumens ausmachte.

Allein in Deutschland hat Solarwatt im vergangenen Jahr 16.000 PV-Anlagen verkauft und einen Umsatz von 120 Millionen Euro (146 Millionen US-Dollar) erwirtschaftet.

($ 1 = 0,8210 Euro)

(Diese Geschichte korrigiert den Besitz von BMW im achten Absatz)

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