Türkische und deutsche Staats- und Regierungschefs diskutieren über bilaterale und europäische Beziehungen

ANKARA

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und Bundeskanzlerin Angela Merkel haben am Montag per Videolink über bilaterale Beziehungen, regionale Fragen und die Beziehungen zwischen der Türkei und der EU gesprochen.

Laut einer Erklärung der türkischen Kommunikationsdirektion erörterten die beiden Staats- und Regierungschefs auch Fragen, die die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern verbessern könnten.

Erdogan betonte im Video-Chat die Entschlossenheit der Türkei, die Beziehungen zur EU zu stärken, und erklärte, die Türkei sei bestrebt, im Vorfeld des für März geplanten EU-Gipfels die Kontakte zu intensivieren und technische Gespräche mit dem Block zu führen.

Erdogan betonte, dass der faire und konstruktive Ansatz der EU gegenüber der Türkei beiden Seiten zugute kommen würde, und wiederholte seine Forderung nach einer Aktualisierung eines am 18. März 2016 unterzeichneten Flüchtlingsabkommens.

Das Abkommen von 2016 zielte darauf ab, irreguläre Migration über die Ägäis durch strengere Maßnahmen gegen Menschenhändler zu unterbinden und die Bedingungen von fast 4 Millionen syrischen Flüchtlingen in der Türkei zu verbessern.

Das Abkommen trug auch dazu bei, den Antrag der Türkei auf EU-Mitgliedschaft und visumfreies Reisen für türkische Staatsangehörige im Schengen-Raum zu beschleunigen.

Erdogan bekräftigte auch seine Erwartungen an ein Gipfeltreffen zwischen der Türkei und der EU vor dem Ende der portugiesischen EU-Ratspräsidentschaft.

* Geschrieben von Burak Bir

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